Heimatverein begrüßt den Frühling
Alles neu macht der Mai

Metelen -

Ein neuer Maibaum, neue Motive und eine neue Info-Tafel: Der Heimatverein Metelen begrüßt den Frühling gleich mit dreifachen Änderungen.

Mittwoch, 01.05.2019, 05:00 Uhr
Sieben neue Motive schmücken den Maibaum. Präsentiert werden sie hier von (v.l.) Heinz Rengbers, Heinz Woltering und Bernhard Iking. Auch die Infotafel (r.) wurde gestern aufgestellt.
Sieben neue Motive schmücken den Maibaum. Präsentiert werden sie hier von (v.l.) Heinz Rengbers, Heinz Woltering und Bernhard Iking. Auch die Infotafel (r.) wurde gestern aufgestellt. Foto: Susanne Menzel

„Alles neu macht der Mai.“ Der Anfang des Gedichts „Der Mai“ von Hermann Adam von Kamp aus dem Jahr 1829 ist für den Metelener Heimatverein in diesem Jahr Programm. Nicht nur, dass gestern ab dem späten Nachmittag traditionell das Erwachen der Natur gefeiert wurde, auch die dazugehörigen „Requisiten“, der obligatorische Maibaum, kamen im neuen „Outfit“ daher. Der in die Jahre gekommene Stamm war ausgewechselt und ein frischer in Metelener Farben angefertigt worden.

Seit Rosenmontag hatten die Heimatvereinsmitglieder daran gewerkelt, den 11,20 Meter langen Stamm entsprechend auszustatten. „Da wir ein Heimat- und kein Karnevalsverein sind, war die freie Zeit Anfang März genau passend“, schmunzeln Maler Heinz Rengbers und Schlosser Heinz Woltering . „Da konnten wir dann ganz in Ruhe ans Werk gehen.“

Und das ist sichtlich gelungen, wie Heimatvereins-Vorsitzender Bernhard Iking am Dienstag in der Runde der Feierwilligen an Plagemanns Mühle bestätigte.

Einige Arbeitsstunden mussten die eifrigen Handwerker allerdings vorab schon investieren. So wurde der monumentale Baum zunächst einmal ordentlich grundiert, bevor mit Klebeband alsdann die Abdeckungen für die rot-gelbe Spirale aufgebracht werden konnte. „Drei Mal mussten wir den gelben Farbauftrag streichen“, erzählt Heinz Rengbers. „Die Farbe hat zunächst sehr schlecht gedeckt.“ Aber die Experten wussten sich zu helfen.

Unterdessen hatte Schlosser Heinz Woltering – „damals noch als Berufstätiger in meiner alten Firma“ – die Vorrichtungen zum Aufstellen des Maibaumes geschweißt. Schließlich wird von dem Frühlingssymbol eine ausreichende Standsicherheit erwartet und nicht, dass er beim ersten Windhauch in Schieflage gerät. „Die Wintermonate bieten sich für solche Arbeiten am besten an“, so der Metelener, der die notwendigen Teile auch pünktlich zum Renteneintritt fertiggestellt hatte. Das Probeaufrichten des Maibaumes verlief ebenfalls zur allgemeinen Zufriedenheit – und nun konnte der Stamm am Dienstag nicht nur mit einem grünen Kranz, sondern auch mit aktuellen Schildern geschmückt werden. „Die alten Motive waren zum Teil überholt und zeigten Bilder von der Schwimmhalle oder dem Vogelpark. Beides gibt es gar nicht mehr in Metelen“, so Bernhard Iking. Sieben neue Embleme hängen nun am Baum: das Ackerbürgerhaus, die Mühle, das der Friduwi-Frauen, der Bahnhof Metelen-Ort, der Plaggenstärker sowie das Metelener und das Heimatsvereins-Wappen.

Außerdem brachten die Heimatfreunde an der Mühle noch eine Infotafel in den Boden, die ein wenig über markante Orte in der Kommune aufklärt.

Jazzfrühstück

Den heutigen 1. Mai begrüßt die Band „Jay Jay‘s Border Jazzmen“ aus den Niederlanden bei einem Jazz-Frühstück ab 11 Uhr am Mühlengelände.

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