Gerard Grotenhuis managt das Heidehotel
Zurück an der alten Wirkungsstätte

Metelen -

Gerard Grotenhuis ist zurück. Der langjährige Besitzer des Heidehotels kehrte jetzt an seiner frühere Wirkungsstätte zurück

Freitag, 17.05.2019, 06:00 Uhr
Gerard Grotenhuis ist wieder da. Als Manager des Heidehotels will der 79-Jährige an den Wochenenden Kaffee und Kuchen anbieten. Langfristig will ein Investor das Haus umbauen.
Gerard Grotenhuis ist wieder da. Als Manager des Heidehotels will der 79-Jährige an den Wochenenden Kaffee und Kuchen anbieten. Langfristig will ein Investor das Haus umbauen. Foto: Dieter Huge sive Huwe

In einen Dornröschenschlaf verfallen schien das Heidehotel nach dem Besitzerwechsel zum Ende des vergangenen Jahres. Spaziergänger und Radler, die eine Pause einlegen wollten, fanden zwar oft eine offene Tür vor, doch trafen sie drinnen zwar freundliche, aber doch nur achselzuckende Menschen an, die zumeist auf polnisch zu verstehen gaben, dass das Haus derzeit geschlossen sei.

Der neue Besitzer des Hauses, der niederländische Investor Wibo Rademaker , der Anfang Dezember 2018 das Heidehotel übernahm, hatte nach Informationen unserer Zeitung das Gebäude zunächst für Saisonarbeiter zur Verfügung gestellt. Ein halbes Jahr wohnen die Kräfte – überwiegend kommen sie aus Polen – in den Hotelzimmern des Hotels und nutzen auch andere Einrichtungen des Hauses.

Der Hotel- und Restaurantbetrieb ruhte derweilen. Doch soll bereits zu diesem Wochenende neues Leben in das Gebäude einkehren. Gerard Grotenhuis , der Vorbesitzer des Objekts, wurde von Rademaker als Manager für das Haus eingesetzt und als leidenschaftlicher Gas-tronom will er das Heidehotel zunächst vorsichtig reaktivieren.

„Ich werde das Haus an den Wochenenden öffnen“, erläuterte Grotenhuis jetzt im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Außenterrasse vor dem Hotel werde geöffnet, ebenso die Gaststube und auch der kleine Saal, erläuterte der Niederländer, der über viele Jahre gemeinsam mit seiner Ehefrau das Hotel geführt hatte. „Es wird auch Kuchen angeboten“, sagte der Niederländer, der immer noch viele Kontakte in der Vechtegemeinde hat und den eine Aushilfskraft unterstützen wird.

Diese kurzfristigen Öffnungen des Heidehotels haben allerdings wenig zu tun mit den Plänen, die Investor Ribo Rademaker mit dem Haus hat. Er ist Gesellschafter der niederländischen Beteiligungsgesellschaft Topcare B.V., der das Heidehotel gehört. Eine grobe Vorstellung davon, was in der Heide geplant ist, hatte Rademaker bereits der Gemeindeverwaltung vorgestellt. „Herr Rademaker hat uns erläutert, welche Vorstellungen er an dieser Stelle verwirklichen möchte“, bestätigte Bürgermeister Gregor Krabbe gegenüber dieser Zeitung den Termin. Krabbe sagte aber auch, dass es noch keinen Bauantrag oder auch nur eine Bauvoranfrage für einen Umbau des Hauses gebe.

Gerard Grotenhuis ließ durchblicken, dass nach dem Abriss des vorhandenen Anbaus mit dem Saalrakt der Bau eines Bettentrakts mit 30 bis 35 Hotelbetten geplant sei.

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