Königswürde ist wieder in der Familie
Patrick Krude macht es wie sein Vater

Metelen -

Die Königswürde beim Allgemeinen Bürgerschützenverein trägt in diesem Jahr Patrick Krude. Der 22-Jährige benötigte 203 Schuss, um den Vogel am Pfingstsonntag von der Stange zu holen.

Montag, 10.06.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 10.06.2019, 14:56 Uhr
Patrick Krude holte bei den Bürgerschützen den Vogel von der Stange. Mit ihm freute sich Königin Lina van Goer.
Patrick Krude holte bei den Bürgerschützen den Vogel von der Stange. Mit ihm freute sich Königin Lina van Goer. Foto: Dorothee Zimmer

Lustig manchmal, welche Gedanken einem spontan durch den Kopf gehen, wenn aus dem Kreis mehrerer Anwärter der eigene Sohn ziemlich unerwartet beim Schützenfest den Holzvogel zu Fall bringt. Patrick Krude ließ sich am Pfingstsonntag um 14.02 Uhr im Gemeindewald gerade als neuer Schützenkönig der Allgemeinen Bürgerschützen feiern, da erklärte Vater Uwe Krude , zugleich auch erster Vorsitzender des Vereins, nahezu erleichtert: „Gut, dass ich am Wochenende noch den Rasen gemäht habe.“

Die aufgrund des besonderen Ereignisses zu erwartende Gästeschar im Haus der Familie am Stüvvenweg konnte also auf den Erfolg des 22-Jährigen am frühen Abend auf kurz geschnittenem Grün anstoßen, bevor es anschließend mit Kutsche und großem Geleit unter den Augen vieler Schaulustiger wieder Richtung Vogelstange ging. Im Zelt wurde zu Ehren des neuen Königs und Nachfolgers von Bernhard Gatersleben ein Festball gefeiert.

Schützenfest des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Metelen 2019

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  • Exakt 20 Jahre nach seinem Vater holte sich Patrick Krude am Pfingstsonntag die Königswürde beim Allgemeinen Bürgerschützenverein. 203 Schüsse waren nötig ehe der Vogel fiel. Königin wurde Lina van Goer.

    Foto: Dorothee Zimmer
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  • Exakt 20 Jahre nach seinem Vater holte sich Patrick Krude am Pfingstsonntag die Königswürde beim Allgemeinen Bürgerschützenverein. 203 Schüsse waren nötig ehe der Vogel fiel. Königin wurde Lina van Goer.

    Foto: Dorothee Zimmer

Im Vorfeld des Schützenfestes hatte Offiziersbruder und Parolemann Patrick Krude seinen Plan von der Eroberung des Schützenthrons nur sparsam verbreitet. Mutter Gaby war somit auch im ersten Moment „ein bisschen geschockt, aber es freut mich für ihn“. Vater Uwe zeigte sich rundum begeistert und Königin Lina van Goer nicht völlig überrumpelt: „Das Thema stand immer mal im Raum.“ Für Schützenbruder Bernd Weyring ist der Erfolg eigentlich nur logisch: „Das Schützenwesen liegt dort einfach in der Familie.“ Patrick Krude war zwei Jahre alt, als seine Eltern den Verein als König und Königin regierten, und jetzt, genau 20 Jahre später, tritt der Sohn zusammen mit Lina van Goer in diese Fußstapfen.

Nur etwa 15 Minuten, bevor der Vogel endgültig fiel, kündigte Vorstandsmitglied Udo Bockholt nach einer Pause den Beginn der heißen Phase an. Am Schießstand wechselten sich nunmehr neben Patrick Krude noch Frank Teigeler, Cornelius Ernsting, Tom van Goer, Michael Woltering und Klaus Althoff damit ab, den Vogel ins Visier zu nehmen. Vor allem die gegen Ende abgegebenen Schüsse – insgesamt waren es 203 – wurden von den Besuchern, die sich reichlich auf dem Gelände tummelten, aufmerksam verfolgt.

Zum Schützenwald aufgebrochen war der lange Tross mit unter anderem rund 200 Schützen, dem Blasorchester sowie dem Spielmanns- und Fanfarenzug gegen Mittag vom Sendplatz aus. An der Kirche verweilten die Teilnehmer des Zuges kurz, sie legten dort einen Kranz zum Gedenken an ihre verstorbenen Vereinskollegen nieder.

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