Ackertag der Treckerfreunde
Landmaschinen von anno dazumal im Einsatz

Metelen -

Landmaschinen von anno dazumal waren am Samstag beim Ackertag der Treckerfreunde zu bestaunen. Und nicht nur das. Traktoren, Eggen und Walzen waren trotz ihres Alters voll im Einsatz.

Montag, 05.08.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 05.08.2019, 15:50 Uhr
Hab den Wage vollgeladen . . . Beim Ackertag der Treckerfreunde Metelen kamen nicht nur die großen Liebhaber von historischen Landmaschinen auf ihre Kosten. Auch der Nachwuchs hatte sichtlich Spaß.
Hab den Wage vollgeladen . . . Beim Ackertag der Treckerfreunde Metelen kamen nicht nur die großen Liebhaber von historischen Landmaschinen auf ihre Kosten. Auch der Nachwuchs hatte sichtlich Spaß. Foto: mfa

„Heute ist ausnahmsweise mal die Grillwurst das Heißeste, was wir an diesem Sommertag zu bieten haben“, schmunzelte Bernd-Heinz Thiemann von den Treckerfreunden Metelen und besorgte Nachschub für den Grill. Auf einem Stoppelfeld von Christian Lewing am Langenhorster Damm war am Samstag richtig was los. „Wir nehmen das Motto ‚Rattern, knattern, ackern’, das wir uns für den heutigen Ackertag gewählt haben, im besten Sinne wörtlich“, erläuterte Bernhard Verst , der Vorsitzende der Treckerfreunde.

Im Mittelpunkt des Ackertags standen die Oldtimermaschinen aus der Landwirtschaft. Unter den Besuchern waren aber nicht nur eingefleischte Kenner und Liebhaber, die ausführliche Fachsimpeleien und Dieselgespräche führen wollten. Sie alle konnten die älteren Trecker, Zugmaschinen, Pflüge, Grubber, Eggen und Walzen auch im Einsatz auf dem Feld erleben. „Das Areal hier unter den Windrädern ist wirklich ideal und ich freue mich, dass aus Metelen, Ochtrup und dem Umland so viele den Weg zu uns gefunden haben“, bemerkte Clemens Köllmann. Wie gesagt, die Treckerfreunde zeigten nicht nur mit Stolz ihre historischen Deutz-, Lanz-, Wesseler-, Schlüter und Holder-Traktoren, sondern ließen die auch richtig arbeiten. Viele Kinder freuten sich ganz besonders, wenn sie mit Mama oder Papa zu einer kleinen Rundfahrt auf dem Trecker eingeladen wurde. Zwischendurch legten sie einen Zwischenstopp am Büffetwagen ein, um sich mit Kuchen und Kaffee zu versorgen oder genossen die erwähnten heißen Grillwürstchen. Erfrischende Getränke aller Art standen ebenfalls bereit.

„Wir haben eine Rollenrutsche aufgebaut, ein kleiner blauer Lanz zieht einen großen Mannschaftanhänger, auf dessen Bänken man zu einer Stoppelfeldrundfahrt Platz nehmen kann und zu bestaunen gibt es jede Menge“, beschrieb Bernhard Verst die vielfältigen Angebote. Gegen die modernen Mähdrescher-Ungetüme von „Claas“ und „Deere“ mochte sich das Maschinchen der Firma Fahr wie der ganz kleine Bruder ausnehmen, aber ein echter Hingucker war dieser Oldie allemal. Metelens Bürgermeister Gregor Krabbe kam auch vorbei, lobte die Initiative der Treckerfreunde, in den Ferien für eine zusätzliche Attraktion auch für viele Familien mit Kindern gesorgt zu haben, musste aber bei der Anfahrt nachdenkliche Blicke auf die Schlaglöcher einiger Wirtschaftswege werfen. Da waren die klar im Vorteil, die sich mit dem Fahrrad auf den Weg zum Ackertag gemacht hatten. Sie wichen den Untiefen im Asphalt einfach geschickt aus und umkurvten locker diese Verkehrshindernisse.

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