Metelener Treckerfreunde
Rein in die Kartoffeln

Metelen -

„Rein in die Kartoffeln“ verkündeten am Wochenende wieder die Treckerfreunde Metelen und luden Groß und Klein zur Ernte auf den Acker ein.

Montag, 16.09.2019, 06:00 Uhr
Wenn der Vater mit dem Sohne . . . – gemeinsam macht das Kartoffelsuchen viel mehr Spaß. Die Treckerfreunde waren mit historischen Gefährten vor Ort (rundes Foto).
Wenn der Vater mit dem Sohne . . . – gemeinsam macht das Kartoffelsuchen viel mehr Spaß. Die Treckerfreunde waren mit historischen Gefährten vor Ort (rundes Foto). Foto: Rieke Tombült

Es ist nicht nur die Faszination zur Technik, sondern auch die Liebe zur Geselligkeit, die die Metelener Treckerfreunde dazu anhält, alle Jahre wieder Kartoffeln auf ganz altmodische Art zu ernten. Einen Grünstreifen von 1000 Quadratmetern hat ihnen Vereinsmitglied Christian Lewing für die Erdäpfel überlassen. Im Frühjahr wurden die Knollen eingesetzt, über den Sommer hinweg hat sich Martin Konert um die Pflege der Kartoffelpflanzen gekümmert. Am Samstagmorgen wurden sie dann endlich geerntet. Vor allem die jüngeren Bewohner der Vechtegemeinde verschlägt es zum Acker am Langenhorster Damm. Tatkräftig wühlen die Metelener im Kindergartenalter in der Erde herum, damit sie die schönsten und dicksten Kartoffeln erwischen. Doch auch die kleineren Erdäpfel sind gefragt. „Die eignen sich sehr gut als Brätlinge“, grinst Martin Grotegerd und erzählt in einem Zug vom geplanten Ausklang des Tages, bei dem die frisch geernteten Kartoffeln direkt probiert werden.

Einer der Sammler ist Milan Wierling . Er ist mit seinem Opa Hermann-Josef gekommen, um den sonnigen Morgen aufregend zu nutzen. Ausgerüstet mit Gummistiefeln und einem Eimer, mit dem sonst wohl Sandburgen gebaut werden, hält der Kleine Ausschau nach den schönsten Kartoffeln für seine Oma.

Während Milan und die vielen anderen Helfer die Knollen aus der Erde holen, halten stetig neugierige Autofahrer an, um einen Sack abzustauben. Gegen eine kleine Spende geben die Treckerfreunde gerne etwas von ihrer „reichen Ernte“, da sind sich alle einig, ab. Der Rest wandert in die trockenen und kühlen Keller der Traktorenbegeisterten. „Wenn man die gut einbunkert, kann man da durchaus das ganze Jahr mit über die Runden kommen“, erzählt Grotegerd stolz.

Die 15 bis 20 „positiv Verrückten“, wie Grotegerd sich und seine Stammtischkollegen liebevoll nennt, vertrauen voll und ganz auf einen Schwingsieb-Roder und eine Sortiermaschine aus den 50er Jahren. Es ist eben das Interesse an der Historie der Hilfsmittel und der Spaß an der Arbeit, das die Kartoffelernte vorantreibt. Kein kommerzieller Grund.

Kartoffelernte der Treckerfreunde Metelen

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