15 der 101 Aussteller feiern beim Fettmarkt Premiere
Leider kein Platz an der Sonne

Metelen -

Besseres Wetter hätten Aussteller und Besucher beim diesjährigen Metelener Fettmarkt auf jeden Fall verdient. Statt der Sonnenstrahlen tanzten fast ununterbrochen Regentropfen auf den Nasenspitzen.

Montag, 21.10.2019, 06:00 Uhr
Regionale Lebensmittel waren ebenso wieder im Angebot wie leckere Waffeln, warme Mützen – und sogar schon der erste Glühwein (Foto o.). Louis (2) und Rike (5) genossen dagegen die Aussicht vom Westnetz-Hubsteiger.
Regionale Lebensmittel waren ebenso wieder im Angebot wie leckere Waffeln, warme Mützen – und sogar schon der erste Glühwein (Foto o.). Louis (2) und Rike (5) genossen dagegen die Aussicht vom Westnetz-Hubsteiger. Foto: Dorothee Zimmer

Rike hat am Samstag während des Fettmarktes am späten Nachmittag die Sonne gesehen. Was an sich verwunderlich ist, denn Besucher, Aussteller und Organisatorin Antje Schmies-Hoffmann haben sie sehr vermisst. Nun befand sich die Fünfjährige auch an exponierter Stelle: Der Hub­steiger von Westnetz hob sie viele Meter in die Höhe. Und von da aus tat sich ein weites Blickfeld auf. „Dahinten ist die Sonne untergegangen“, erzählt das Mädchen und zeigt in Richtung Kirchturm. Die Oma, die mitgefahren ist, nickt.

Letztes Jahr beim Fettmarkt , so erinnert sich Rikes Vater, Ingo Kottig, sei es spätsommerlich warm gewesen, und Antje Schmies-Hoffmann meint, die Wetterprognosen fürs Wochenende seien in den letzten 20 Jahren selten so schlecht gewesen wie dieses Mal. „Das ist vor allem schade für die Aussteller, denn dann bleiben doch einige Leute weg.“

Hildegard Duesmann und Renate Winter meinen, das Wetter sei noch akzeptabel. Die beiden Ochtruperinnen sind am Samstag gar mit dem Fahrrad gekommen. Bevor sie den Rückweg antreten, trinken sie am Stand der Kolpingfamilie einen Glühwein. Der Gang über den Markt hat ihnen gefallen. „Wir haben uns alles angeguckt und auch was gekauft.“ Was ihn vor allem attraktiv macht, ist ihrer Meinung nach die Beteiligung zahlreicher örtlicher Gruppen und Vereine. „Wenn so viele mitmachen, fördert das bestimmt auch die Gemeinschaft im Ort.“

Seitdem es das Schweinegewichtsschätzen der Werbegemeinschaft nicht mehr gibt, bietet der Angelverein das gleiche mit Fisch an. Den zu diesem Zweck ausgestellten, geräucherten Norwegischen Lachs erhält am Sonntagabend derjenige, dessen abgegebener Tipp dem tatsächlichen Gewicht am nächsten kommt. Gegenüber vom Anglerstand backen Frauen vom Heimatverein Reibeplätzchen, nebenan laden die Karnevalisten der KG Stadtwacht unter anderem zum ´Hau den Lukas` ein. Die Suche nach einem Prinzenpaar für die neue Session ist nach Angaben von Thorsten Büch und Andreas Gaupel noch im Gange.

Insgesamt notierte Schmies-Hoffmann auf ihrer Liste 101 Aussteller, sechs musste sie wegen kurzfristiger Absagen wieder streichen, darunter den zum Café umgebauten Doppeldeckerbus. „So etwas ist wirklich ärgerlich.“

Für rund 15 Aussteller war die Beteiligung eine Premiere, so etwa für Nicole und Thorben Giersch, die süddeutsche Gaumenfreuden wie frisch gehobelte Käsespätzle und Leberkäsburger über den Ladentisch reichten. Verlässlich ist stets die Teilnahme der Landfrauen mit ihrem frisch gebackenen Brot. Herbert Schmedding freute sich beim Kauf eines Mischbrotes auf den Verzehr: „Schön mit Marmelade bestrichen, schmeckt es besser als jedes Brötchen.“

Der Fettmarkt in Metelen 2019

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