Friduwi-Frauen haben eine neue Fahne
Mit Schirm, Charme und Sonnenschein

Metelen -

Zwei Jahre nach ihrem Entschluss, sich eine neue Vereinsfahne zuzulegen, können die Friduwi-Frauen jetzt endlich zur Tat schreiten: Am 2. November wird das neue Exemplar im Rahmen des Herbstgangs des Damenschützenvereins in der Pfarrkirche geweiht. Die neue Fahne lehnt sich in ihren Motiven eng an das Vorgänger-Banner an, das im Jahr 1992 noch selber angefertigt wurde.  

Samstag, 26.10.2019, 06:00 Uhr
Sie präsentierten die neue Fahne (l.) und das Vorgängermodell (v.l.): Kassiererin Christiane Nienhues, Schriftführerin Pasqualina Reuter, Beisitzerin Anne Meiring und die Vorsitzende Claudia Epping-Sunder.
Sie präsentierten die neue Fahne (l.) und das Vorgängermodell (v.l.): Kassiererin Christiane Nienhues, Schriftführerin Pasqualina Reuter, Beisitzerin Anne Meiring und die Vorsitzende Claudia Epping-Sunder. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Gut Ding braucht bekanntlich Weile und gut sollte sie unbedingt werden, die neuen Fahne der Friduwi-Frauen. 25 Jahre nach seiner Gründung hatten sich die Damenschützen anlässlich ihres Jubiläums darauf verständigt, dass sie eine neue Vereinsfahne haben wollten – eine aus professioneller Produktion. Denn ihre erste Fahne, die über ein Vierteljahrhundert gute Dienste geleistet hatte, war von den Frauen noch selber genäht worden.

Doch auch beim vergangenen Schützenfest im Mai flatterte diese noch im Gemeindewald, als die Frauen zum 27. Mal anlegten. Im März hatte die Firma Weyer aus Stadtlohn zwar schon die bestellte Fahne geliefert, doch waren sich die Friduwi -Frauen einig: Da gab es noch einiges zu verbessern.

„Sie entsprach nicht unseren Erwartungen“, fasste die Vorsitzende Claudia Epping-Sunder die kritischen Anmerkungen ihrer Schützenschwestern zur ersten Version zusammen. Die Stadtlohner Fahnenmacher besserten nach, schafften es aber nicht mehr, ihre Arbeit rechtzeitig zum Schützenfest fertig zu bekommen. Und genau deshalb musste die alte Fahne noch einmal aus dem Schrank in der Vereinsgaststätte Kock geholt werden.

Mittlerweile trägt sie das Prädikat „historisch“, denn die Nachfolgerin ist längst fertig, in einem leuchtenden Blau mit gelber Schrift und Verzierungen. Sie bildet auf einer Seite das Vereinssymbol ab, das auch schon die alte Fahne zierte: Eine Sonne, die von zwei Händen getragen wird. Die Sonne steht für Wärme, Liebe und Geborgenheit, die beiden Hände bedeuten Hilfe und Tatkraft.

Helfen ist eines der Anliegen der Frauen – neben ihrer Art, Schützenfeste zu feiern. Spenden aus den Mitgliederbeiträgen zu Gunsten wohltätiger Vereine waren schon den Gründerinnen des Vereins ein Anliegen. Die Hände zeigen dies.

„Sie ist jetzt sehr schön geworden“, freut sich die Vorsitzende der Friduwi-Frauen über die neue Fahne. Geweiht wird sie am kommenden Samstag (2. November). Dann treffen sich die Damen um 15.30 Uhr an der Mühle zu ihrem traditionellen Herbstgang. Erste Station ist diesmal aber die Pfarrkirche. Dort wird Pfarrer Thomas Stapper die neue Fahne um 16 Uhr weihen. Anschließend spazieren die Frauen weiter in den Herbst hinein, mit Bollerwagen und natürlich auch mit den typischen blauen Schirmen, die neben den gleichfarbenen Halstüchern längst zum Markenzeichen des Damenschützenvereins geworden sind.

218 Mitglieder zählen die Friduwi-Frauen mittlerweile und brauchen sich um Nachwuchs eigentlich keine Sorgen machen. Dennoch ist der Verein immer offen für neue Frauen, die Lust haben, bei der charmanten und munteren Schützenschwestern mitzumachen.

Zum Thema

Kontakt: Claudia Epping-Sunder, ' 01 71/4 14 33 90.

...
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7022378?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F178%2F
Transparent am Dom
Ein riesiges Transparent hatten Unbekannte passend zum Wochenmarkt am Dom-Gerüst befestigt.
Nachrichten-Ticker