Wehr räumt Bäume, Bauhof sperrt Wege
Ruhige Sturmnacht für die Feuerwehr

Metelen -

Wenig zu tun hatten Metelens Blauröcke mit den Folgen des Sturmtiefs „Sabine“. Lediglich ein paar umgestürzte Bäume galt es von Fahrbahnen zu räumen. Die Wehr und Mitarbeiter des Bauhofs sperren – teils auch schon vor dem Sturm – neuralgische Bereiche ab.

Dienstag, 11.02.2020, 06:00 Uhr
Aus einer Pappel an der Vechte brach der Sturm einen großen Ast, der sich im Baum verkeilte. Der Bauhof sperrte deshalb den Geh- und Radweg am Fluss ab.
Aus einer Pappel an der Vechte brach der Sturm einen großen Ast, der sich im Baum verkeilte. Der Bauhof sperrte deshalb den Geh- und Radweg am Fluss ab. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Kaum Ärger mit Sturmtief „Sabine“ hatten Metelens Blauröcke am Wochenende. Es blieb bei der Entfernung umgestürzter Bäume, größere Sachschäden gab es nicht im Ort. Vielleicht auch deshalb, weil die Verantwortlichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen hatten.

So war nicht nur das Vechtepättchen im bewaldeten Bereich zwischen Mühle und Vechtestraße gesperrt worden. Auch auf dem Sendplatz mit seinem Baumbestand hatten Mitarbeiter des kommunalen Bauhofs vorsichtshalber Absperrungen aufgebaut. Ebenfalls komplett abgesperrt war der Alte Friedhof mit seinen teils sehr alten Bäumen.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr waren am Sonntag zwischen 15.30 und 20.30 Uhr sieben Mal im Einsatz, um Bäume, die auf die Straßen gestürzt waren, zu zersägen und die Reste von der Fahrbahn zu räumen. Gemeindebrandinspektor Manfred Krude berichtet auf Anfrage dieser Zeitung, dass insgesamt 38 Kameraden im Einsatz waren, unter anderem auf der Gronauer Straße, im Lütkefeld und auch auf der Ochtruper Straße.

Nur dem Umstand, dass die Bahn den gesamten Fern- und Regionalverkehr eingestellt hatte, ist es wohl zu verdanken, dass es nicht zu größeren Sachschäden kam. Ein mächtiger Ast einer großen Birke war nämlich auf die Parkplatzfläche am Bahnhof Metelen-Land gestürzt – dort, wo gewöhnlich die Fahrzeuge der Pendler stehen.

Am Tag nach der ersten Sturmnacht wurde auch der Parkplatz vor dem ehemaligen „Ihr Platz“-Geschäft mit Warnbaken und Flatterband abgesperrt. Grund: Auf dem Dach hatte sich eine größere Latte gelockert, die zunächst nicht geborgen werden konnte. „Wir wollen so verhindern, dass Fahrzeuge oder gar Passanten zu Schaden kommen, wenn die Latte doch noch vom Dach fällt.“

Vollkommen zerstört wurde die Plastikummantelung eines Werbeschildes des Netto-Marktes an der Wettrin­gener Straße. Die Reste lagen am Morgen auf dem Boden, nur noch die Neonröhren hielten sich wacker in ihren Halterungen.

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