Arbeitsaufträge auf der Homepage
Grundschüler bekommen ihre Aufgaben online

Metelen -

Die Grundschüler verbringen derzeit zwangsweise verlängerte Ferien daheim. Doch so ganz verschwindet bis zu den

Osterferien die Schule nicht aus dem Gedächtnis. Für die Kinder haben ihre Lehrer Arbeitsaufträge ausgearbeitet – abrufbar

über die Homepage der Schule.

Freitag, 20.03.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 20.03.2020, 14:14 Uhr
Der Schulhof der Grundschule ist in diesen Tagen verwaist, der Spielplatz ist überdies gesperrt. Es gilt ein Betretungsverbot. Die Schüler bekommen ihre Arbeitsaufträge derzeit übers Internet.
Der Schulhof der Grundschule ist in diesen Tagen verwaist, der Spielplatz ist überdies gesperrt. Es gilt ein Betretungsverbot. Die Schüler bekommen ihre Arbeitsaufträge derzeit übers Internet. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Die Grundschüler des Ortes sind wegen der Maßnahmen des Landes NRW im Zusammenhang mit der Corona-Krise zwangsweise zu Hause. Doch bedeutet das nicht, dass sie dort gänzlich ohne Buchstaben und Zahlen ihre Zwangsfreizeit verbringen müssen.

Wie Schulleiter Thomas Wissing erläuterte, hatte die Schule bereits am Freitag der Vorwoche die Eltern darüber informiert, dass sie ihre Kinder dazu anhalten sollten, Aufgaben, die die Schule ihnen gibt, daheim zu erledigen. Diese Hausaufgaben finden sich auf der Homepage der Schule und werden regelmäßig aktualisiert.

„Die Internetseite der Schule ist die Plattform, von der die Schüler ihre Arbeitsaufträge herunterladen können“, erklärte Wissing. Wichtig ist ihm, dass im Rahmen dieser Aufgaben kein neuer Unterrichtsstoff vermittelt wird, sondern dass bisher Erlerntes durch Übungsaufgaben vertieft wird.

Die Pläne werden von den jeweiligen Klassenlehrern dabei individuell erarbeitet, teils für nur eine Woche, teils aber auch mit Aufgaben, an denen die Mädchen und Jungen zwei Wochen lang zu tun haben. „Die Schüler sollten etwa 90 Minuten zu Hause üben“, sagte Wissing. Das Programm sei entsprechend ausgelegt. „Lass die Aufgaben von deinen Eltern kontrollieren“, lautet besonders auf den Arbeitsplänen der unteren Klassen ein Hinweis.

Für einige Klassen gibt es überdies Sternchen-Aufgaben für alle Schüler, die mehr machen wollen sowie Hinweise auf weitere Angebote zum Üben im Internet – etwa über die „AntonApp“.

Und die Lehrer? Die seien nicht beschäftigungslos in dieser Zeit, sondern beschäftigten sich etwa mit Projektarbeiten und individueller Fortbildung, erläuterte Rektor Wessling. Dass der Lehrparkplatz an der Schule nicht immer so voll sei, wie bei normalem Unterricht gewohnt erkläre sich auch dadurch, dass etliche der Kollegen die Möglichkeiten des Homeoffice nutzten.

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