Marien-Kindergarten hat jetzt ein Lastenfahrrad
Kleiner Transporter für die Kita

Metelen -

Elektrisch unterstützt wird das Lastenfahrrad, das der Netzbetreiber Innogy jetzt der Kita St. Marien überreichte. Das Dreirad ist mit einer Transportbox ausgestattet. In dieser lassen sich sowohl Einkäufe im Ort rasch und umweltschonend erledigen als auch Kinder befördern.

Montag, 18.05.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 18.05.2020, 15:26 Uhr
Kita-Leiterin Karin Krechting trat in die Pedale des neuen Lastenrades, das Paul und Theo (l.) bereits mit Beschlag belegten. Über die finanzielle Unterstützung von Innogy, vertreten durch Monika Schürmann, freute sich Metelens Bürgermeister Gregor Krabbe.
Kita-Leiterin Karin Krechting trat in die Pedale des neuen Lastenrades, das Paul und Theo (l.) bereits mit Beschlag belegten. Über die finanzielle Unterstützung von Innogy, vertreten durch Monika Schürmann, freute sich Metelens Bürgermeister Gregor Krabbe. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Paul und Theo waren die Ersten, die das neue Lastrad der Kita St. Marien ausprobierten. Als Karin Krechting zur Probefahrt einlud, kletterten sie sofort auf die beiden Sitze des Dreirad-Vorbaus. Und die Kita-Leiterin hatte trotz des Gewichts des Spezialrades und ihrer beiden Passagiere kein Problem, das Rad in Bewegung zu setzen. Unterstützt wurde sie nämlich durch einen Elektroantrieb, der dem schweren Lastenfahrrad zusätzlichen Vortrieb verleiht.

Zur offiziellen Übergabe kamen nun Bürgermeister Gregor Krabbe und Monia Schürmann vom Netzbetreiber Innogy. Der hatte das E-Lastenrad finanziell unterstützt. „Damit setzen wir gemeinsam ein Zeichen für mehr Elektromobilität in Metelen“, sagte sie und Bürgermeister Krabbe erläuterte, dass das neue Rad an vielen Stellen das Auto ersetzen könne: „Einkäufe für die Kita sind mit dem Lastenrad leichter als zuvor und möglicherweise sogar schneller erledigt.“

Das E-Lastenrad ist ein Hingucker und erst der Akku verrät das Plus an Technik. Touren mit den Kindern sind nun möglich – auch bei schlechtem Wetter, denn die Transportbox, in der auch Kinder sicher mitfahren, ist zusätzlich mit einem Regenverdeck geschützt. Nur die Fahrerin wird also nass. Dafür gibt es aber dank E-Unterstützung eingebauten Rückenwind. Das Rad erreicht so maximal 25 km/h, darf deshalb auch ohne Führerschein gefahren werden.

„Wir freuen uns sehr über das neue Lastenrad. Ein solches Rad stand bereits seit einiger Zeit auf unserer Wunschliste. Es erleichtert uns an vielen Stellen denn Alltag und wird künftig sicherlich gut ausgelastet sein.“ Paul und Theo jedenfalls gefiel es als Premieren-Passagiere in der Transportbox des Rades schon mal ausgesprochen gut.

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