Garten am Vechtepättken
Flott wachsendes Insektenparadies

Metelen -

Die Malteser-Jugend hat in der 72-Stunden-Aktion im vergangenen Jahr einen Garten am Vechtepättken hergerichtet. Der ist nicht nur zu einem Paradies für Insekten, sondern auch zu einem echten Hingucker geworden. Die Pflege hatten sich die jungen Leute aber eigentlich anders vorgestellt.

Montag, 27.07.2020, 06:15 Uhr aktualisiert: 27.07.2020, 16:10 Uhr
Den Garten am Vechtepättken hat die Malteser-Jugend bei der 72-Stunden-Aktion im Mai 2019 hergerichtet. Elisa Oergel (stellvertretende Ortsjugendsprecherin), Louisa Krude (Ortsjugendsprecherin) und Juliane Oergel (Jugendsprecherin) sehen regelmäßig nach dem Rechten.
Den Garten am Vechtepättken hat die Malteser-Jugend bei der 72-Stunden-Aktion im Mai 2019 hergerichtet. Elisa Oergel (stellvertretende Ortsjugendsprecherin), Louisa Krude (Ortsjugendsprecherin) und Juliane Oergel (Jugendsprecherin) sehen regelmäßig nach dem Rechten. Foto: Erhard Kurlemann

Der Garten am Vechtepättken ist ein echter Hingucker geworden. „So haben wir es auch geplant“, freut sich Elisa Oergel . Die stellvertretende Ortsjugendsprecherin der Malteser in Metelen schaut dort immer mal wieder nach dem Rechten.

„Eigentlich sollten unsere Kinder- und Jugendgruppen die Betreuung des kleinen Gartens übernehmen“, erinnert sie an die Planungen. „Aber dann kam Corona.“ Seither fallen die regelmäßigen Gruppenstunden aus.

Ortsjugendsprecherin Louisa Krude und Jugendsprecherin Juliane Oergel unterstützen Elisa Oergel bei der Arbeit. „Natürlich soll unser Garten wild sein und ein Anziehungspunkt für Insekten, insbesondere Bienen.“ Dennoch: „Einige Pflanzen sind deutlich größer geworden als angenommen“, schildert Elisa Oergel ihre Beobachtungen. „Und viele Gräser und andere Pflänzchen haben sich mehr Platz verschafft als vorgesehen.“

Die Malteser-Jugend (Louisa Krude: „Wir waren wohl 15 bis 20 Leute.“) hatte im Mai 2019 den Garten hergestellt – als Aufgabe in der 72-Stunden-Aktion, zu der der BdKJ (Bund der Katholischen Jugend) im Bistum aufgerufen hatte. „Unsere Führungsriege hatte damals die Idee.“ Kurz vor den Aktionstagen war auch Weltbienentag – ein zusätzlicher Ansporn.

Ein „Paradies für Insekten“ sollte geschaffen werden. „Das ist uns auch gelungen“, blickten die drei jungen Frauen zurück. „Es gibt viele blühende Pflanzen.“ Verschiedene Blumensamen-Mischungen wurden ausgesät und ein Insektenhotel ist entstanden, das allerdings noch besser besucht sein könnte, finden die Malteserinnen.

„Ohne zu gießen wären wir nicht durch den trockenen Sommer 2019 gekommen.“ In diesem Jahr sei deutlich mehr Regen gefallen. Ziel sei schließlich, dass der wilde Garten sich „letztlich selbst pflegt“. Klar sei aber, dass trotzdem die Betreuung des Gartens nicht ganz der Natur überlassen werden könne.

Bei der 72-Stunden-Aktion konnten die drei Malteser-Jugendgruppen auf die Unterstützung der Gemeinde setzen, die nicht nur die Fläche unweit der Brücke mit der Nepomuk-Statue zur Verfügung stellte, sondern im Vorfeld größere Sträucher und Gehölze entfernen ließ.

Die Aktion stand unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“. Es ging darum, die Welt ein kleines Stück besser zu machen – nicht nur in Metelen. In vielen Orten im Bistum waren Gruppen ehrenamtlich aktiv, um dazu einen Beitrag zu leisten.

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