Pendler-Statistik
2650 Metelener arbeiten außerhalb

Metelen -

979 Metelener arbeiteten im vergangenen Jahr an ihrem Wohnort. Deutlich mehr, nämlich 2650, pendelten für den Job in eine andere Kommune. Das geht aus einer Statistik von IT NRW hervor.

Dienstag, 27.10.2020, 11:00 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 18:29 Uhr
Etwa drei Viertel der erwerbstätigen Metelener waren 2019 Pendler, haben also die Vechtegemeinde tagtäglich für ihren Job verlassen. 979 arbeiten vor Ort und etwa genauso viele Menschen kommen von auswärts.
Etwa drei Viertel der erwerbstätigen Metelener waren 2019 Pendler, haben also die Vechtegemeinde tagtäglich für ihren Job verlassen. 979 arbeiten vor Ort und etwa genauso viele Menschen kommen von auswärts. Foto: Jürgen Christ

Am selben Ort leben und arbeiten, das macht nur ein Bruchteil der Metelener. Die meisten verlassen die Vechtegemeinde für ihren Job. 2019 lag die Quote der Auspendler bei 73 Prozent, wie aus einer aktuellen Erhebung von Information und Technik (IT) NRW als statistisches Landesamt hervorgeht. Konkret bedeutet das: 2650 der insgesamt 3629 erwerbstätigen Einwohner überquerten auf dem Weg zur Arbeit die Gemeindegrenze – das waren fast drei Viertel. 979 blieben am Wohnort.

NRW-Rangliste

Mit diesen Zahlen lag die Vechtegemeinde auf Platz 91 der Rangliste der Kommunen in NRW mit den höchsten Auspendlerquoten. Es gab aber auch Städte und Gemeinden im Kreis Steinfurt, in denen diese noch höher war. Spitzenreiter war Lotte – mit 81,2 Prozent auf Rang elf im Bundesland. Gefolgt von Laer und Lienen auf dem geteilten Platz 44 (76,2 Prozent) sowie Tecklenburg (74,7 Prozent, Platz 59), Westerkappeln (74,4 Prozent, Platz 65) und Horstmar (73,8 Prozent, Platz 76). Auffällig: Es waren vor allem kleinere Orte, die Menschen tagtäglich für die Arbeit verließen. Städte wie Rheine (44,8 Prozent, Platz 359), Ibbenbüren (54,2 Prozent, Platz 319), aber auch Emsdetten (50,8 Prozent, Platz 341) und Ochtrup (52,0 Prozent, Platz 331) standen in der Rangliste deutlich weiter unten. Auf ganz NRW bezogen gehörte Münster (25,9 Prozent) noch vor Köln (28,1 Prozent) zu den Städten mit den niedrigsten Auspendlerquoten.

In der Waage hielt sich die Zahl der Metelener, die am Wohnort arbeiten (979), und der Auswärtigen, die für den Job in die Vechtegemeinde kommen (985). 50,2 Prozent betrug die Einpendlerquote im vergangenen Jahr, was Rang 293 in NRW bedeutete. Ausreißer im Kreisgebiet waren in diesem Vergleich Lotte (71,8 Prozent, Platz elf), Altenberge (72,4 Prozent, Platz acht) und Tecklenburg (77,8 Prozent, Platz zwei). Rheine (45,1 Prozent, Platz 353) war die Kommune mit der niedrigsten Einpendlerquote.

Durchschnittliche Wegstrecke

Durchschnittlich lag der Pendlerweg, auf die Zahlen für das gesamte Bundesland bezogen, bei 19,8 Kilometern. Frauen legten mit 18,6 Kilometern im Mittelwert eine um zwei Kilometer kürzere Strecke zurück als Männer mit 20,7 Kilometer.

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