Grundschul-Rektor berichtet vor dem Schulausschuss
Der nächste Jahrgang ist nur zweizügig

Metelen -

Das aktuelle und ein Ausblick auf das kommende Schuljahr standen neben der Schilderung der Corona-Maßnahmen im Mittelpunkt des Berichts von Grundschul-Rektor Thomas Wissing vor dem Schulausschuss.

Donnerstag, 19.11.2020, 15:48 Uhr
Rektor Thomas Wissing.
Rektor Thomas Wissing. Foto: hsh

Aktuelle Zahlen zu seiner Schule und Infos rund um das Thema Corona präsentierte jetzt der Rektor der St.-Vitus-Grundschule vor dem Schul- und Kulturausschuss. Thomas Wissing berichtete, dass die Schule aktuell von 251 Schülern besucht werde, darunter von 14 mit besonderem sozialpädagogischem Förderbedarf. Alle vier Jahrgänge seien dreizügig, die Klassenstärken schwankten zwischen 18 und 25 Schülern.

Das Kollegium hat 19 Lehrkräfte sowie drei Sonderpädagogen. Hinzu kommen drei FSJ-ler. 23 Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund würden im Rahmen des Erlernens der deutschen Sprache besonders gefördert. „Wir sind aktuell mit Lehrkräften sehr gut aufgestellt“, freute sich Wissing.

Die Anmeldefristen für das kommende Schuljahr sind gelaufen. Im Sommer 2021 wird es nur zwei Eingangsklassen geben, da lediglich 49 Kinder angemeldet worden seien. „Die Obergrenze für zwei Klassen liegt bei 57“, machte Wissing deutlich, dass eine andere Einteilung nicht möglich sei. Der Schule sei aber bereits im Vorfeld klar gewesen, dass sie es mit einem besonders geburtenschwachen Jahrgang zu tun haben werde.

„Wir können aktuell alle Vorgaben des Schulministeriums ohne größere Probleme umsetzen“, fasste Wissing das Thema Corona zusammen, bevor er den Lokalpolitikern einzelne Maßnahmen in der Organisation des Unterrichts und der Pausen erläuterte.

Zwei Maßnahmen sprach er dabei besonders lobend an. Beim Gemeinderat bedankte er sich für die Unterstützung durch die Bereitstellung der Haushaltsmittel für den Kauf von Luftreinigungsgeräten (wir berichteten), und an die Reinigungskräfte ging ein Extralob: „Die sind hoch motiviert und arbeiten extrem gründlich. Das ist toll, was sie machen.“

Auch die Schulkinder selber setzen die Regeln vorbildlich um. „Sie nehmen das Konzept sehr ernst. Wir freuen uns, dass sie es uns leicht machen“, gingen lobende Worte des Rektors auch an die Grundschule.

Ein Blick in die Zukunft sei schwierig, so Wissing. Die Schule habe aber Planungen zu möglichen Szenarien bis hin zu einem Shutdown in der Schublade liegen: „Wir können das schnell umsetzen.“ So seien auch das virtuelle Klassenzimmer mit den Kindern eingeübt worden oder die Eltern an speziellen Abenden über die Bedienung des Programms informiert worden.

Gleichwohl verhehlte Wissing nicht, dass es aufgrund des Lockdowns im Frühjahr bei einigen Schülern Defizite gebe. In den kommenden Monaten gelte es, möglichst viele dieser Lücken zu schließen – gerade auch mit Blick auf den Wechsel der Viertklässler an weiterführende Schulen.

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