Die Tanzgarden der KG halten sich per Online-Training fit
Und es hat „Zoom“ gemacht

Metelen -

Dank Kommunikationssoftware üben die Tanzgarden der KG Stadtwacht online für die kommende Session. Die KG setzt für die älteren Gardetänzerinnen auf Videokonferenzen. Nur die Mini-Garde muss noch darauf warten, dass wieder in der Halle trainiert werden darf.

Montag, 01.03.2021, 14:39 Uhr aktualisiert: 02.03.2021, 13:14 Uhr
Trainiert wird bei den Garden der KG Stadtwacht derzeit ausschließlich in den eigenen vier Wänden. Da die Hallen geschlossen sind, üben die Tänzerinnen gemeinsam vor den Computerbildschirmen dank der Kommunikations-Software „Zoom“.
Trainiert wird bei den Garden der KG Stadtwacht derzeit ausschließlich in den eigenen vier Wänden. Da die Hallen geschlossen sind, üben die Tänzerinnen gemeinsam vor den Computerbildschirmen dank der Kommunikations-Software „Zoom“. Foto: Alexandra Willms-Rokus

Kein Helau und Buäh, kein Bonbonregen und keine bunten Kostüme – Karneval musste in diesem Jahr, wie so vieles, coronabedingt weitgehend ausfallen und das traf nicht nur die närrische Bevölkerung hart. Auch die Tänzerinnen der KG Stadtwacht Metelen, die ganzjährig für die Karnevalssession trainieren, müssen sich aktuell in Geduld üben und auf die nächste Session hoffen.

Um ihre Tanzgarden bis dahin in Form zu halten, griffen die Mitglieder der KG Stadtwacht, wie viele andere Vereine und Institutionen derzeit auch, zu einer digitalen Alternative. „Zoom“ heißt die Plattform, mit der es nun gelingen soll, die Tänzerinnen auch ohne Training in der Halle fit zu halten.

„Der Zoom-Zugang ist wirklich eine sehr lohnenswerte Investition“, zeigt sich Alexandra Willms-Rokus von der KG Stadtwacht beim Gespräch mit dieser Zeitung überzeigt von der Idee des Vereinsvorstandes. Schließlich bestehe dadurch zusätzlich die Möglichkeit, weiterhin in Kontakt zu bleiben und sich gegenseitig auszutauschen. „Die Kinder sind wirklich begeistert bei der Sache. Sie freuen sich darüber, sich zumindest digital wieder treffen zu können und die anderen Mädels wiederzusehen“, freut sie sich über den Erfolg des Online-Trainings.

Aktuell bietet der Verein für seine Junior-, Ü 15- und Ü 40-Garden wieder zu festen Zeiten einen Ausgleich zum Corona-Alltag an. Verteilt wurden die Zoom-Zugänge für die jeweiligen Garden durch die Trainer, sodass für alle Tänzerinnen des Vereins die Möglichkeit besteht, teilzunehmen.

Lediglich bei den „Minis“ finden derzeit keine festen Trainingseinheiten statt. „Die Mithilfe der Eltern wäre ansonsten zu sehr gefordert“, erklärt Alexandra Willms-Rokus. Damit auch die jüngsten Gardetänzerinnen zumindest online in Kontakt bleiben können, gebe es als Alternative allerdings eine Art digitales Freundebuch.

„Es ist erstaunlich, was alles über Zoom möglich ist“, begeistert sich Willms-Rokus für das Training via Bildschirm-Kontakt. So könnten auch online Gruppenarbeiten stattfinden, in denen die Kinder in Kleingruppen verschiedene Choreografien entwickeln und dadurch die Chance bekommen, selbst kreativ zu werden.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Tänzerinnen können ihren Trainingsort flexibler gestalten.

So ist es möglich, die Übungseinheiten zu Hause beispielsweise im Wohnzimmer und bei gutem Wetter auch im Garten zu absolvieren. „Dennoch ersetzt das das Training in der Halle natürlich in keinster Weise“, betont Leiterin der Tanzabteilung bei der örtlichen Karnevalsgesellschaft.

„Für die Mädels ist es wirklich schade, dass sie in der letzten Session gar nicht auftreten konnten“, bedauert Willms-Rokus die derzeitige Situation. „Vielleicht könnte man aber im Sommer eine Art Karneval im Sonnenschein veranstalten, damit sich die Mädchen wieder auf der Bühne präsentieren können – denn da sind sie wirklich mit Herzblut bei“, blickt sie hoffnungsvoll in die Zukunft.

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