Corona-Testzentrum nimmt Mittwoch Betrieb auf
300 Schnelltests pro Tag

Metelen -

Schnell einen Coronatest vorm nächsten Friseurbesuch machen – das ist in Metelen bald kein Problem. Am Mittwoch (17. März) öffnen die Gemeinde und der Pflegedienst Leusbrock die Türen der alten St.-Vitus-Grundschule, um dort die Bürgerinnen und Bürger kostenlos mittels gratis Nasenabstrich auf das Virus zu testen.

Freitag, 12.03.2021, 19:07 Uhr aktualisiert: 12.03.2021, 19:10 Uhr
Simone Frahling (Gemeinde Metelen, v.l.), Verena Henrichmann, Philipp Leusbrock und Theresa Leusbrock-Böking vom Pflegedienst Leusbrock sowie Bürgermeister Gregor Krabbe freuen sich, dass am Mittwoch in Metelen ein Coronatestzentrum den Betrieb aufnimmt.
Simone Frahling (Gemeinde Metelen, v.l.), Verena Henrichmann, Philipp Leusbrock und Theresa Leusbrock-Böking vom Pflegedienst Leusbrock sowie Bürgermeister Gregor Krabbe freuen sich, dass am Mittwoch in Metelen ein Coronatestzentrum den Betrieb aufnimmt. Foto: Rieke Tombült

Möglich ist das montags bis freitags zwischen 7.30 und 10.30 Uhr sowie samstags von 9 bis 11 Uhr. Anmeldungen erfolgen über ein Online-Portal. Nach der Terminbuchung erhalten Testpersonen per E-Mail einen QR-Code, der die Anmeldung bestätigt. Dieser sowie ein Personalausweis sind Voraussetzung für den Abstrich.

Zeitgleich können zwei Personen getestet werden. „Der Test selbst dauert drei bis fünf Minuten. Anschließend kann man nach Hause gehen und bekommt kurz darauf eine E-Mail mit dem Ergebnis“, erklärt Philipp Leusbrock vom Pflegedienst den Ablauf. Ab Dienstag (16. März) soll das Online-Portal freigeschaltet werden, damit die Menschen in Metelen Termine buchen können. Wer Unterstützung bei der Anmeldung benötigen sollte, kann sich im Notfall telefonisch über den Pflegedienst anmelden.

Auch ein negatives Ergebnis schließt nicht aus, dass man infiziert ist.

Philipp Leusbrock

Verena Henrichmann, Theresa Leusbrock-Böking und Philipp Leusbrock, die den Pflegedienst leiten, schätzen die Kapazität des Zentrums auf 300 Tests täglich. „Wir wissen noch nicht, wie der Bedarf sein wird“, ergänzt Bürgermeister Gregor Krabbe. Vermutlich werde die Nachfrage steigen, wenn die Tests zur Bedingung für mehr Freiheiten würden. So könnte es in Zukunft erst ins Testzentrum in die alte Grundschule gehen, bevor sich die Menschen in der Gastronomie träfen. „Aber auch ein negatives Ergebnis schließt nicht aus, dass man infiziert ist. Es ist nur eine kleine Momentaufnahme“, betont Philipp Leusbrock. Außerdem erinnert der Pflegedienstleiter daran, dass nur symptomfreie Personen einen Test machen können und positive Ergebnisse dem Gesundheitsamt gemeldet werden. In Letzterem Fall schließe sich zudem innerhalb von zehn Stunden ein PCR-Test an. Möglichst bald soll auch in der Malteser-Apotheke eine Testung möglich sein, um weitere Öffnungszeiten anbieten zu können.  

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