Cäcilienfest in der Halverder Kirche
Sechs Chöre präsentieren ihre Lieblingslieder

Halverde/Westerkappeln -

„Selbst an Weihnachten ist die Kirche nicht so gut gefüllt und vor allem nicht so klangvoll“, begrüßte Pastor Peter van Briel die Sängerinnen und Sänger zum Cäcilienfest in der Halverder Peter-und-Paul-Kirche. Am Sonntagmorgen trafen die sechs Kirchenchöre des Dekanats Mettingen, darunter der Kirchenchor St. Margarteha aus Westerkappeln, in der Messe zusammen und präsentierten ihre Lieblingslieder.

Mittwoch, 14.11.2018, 17:44 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.11.2018, 17:02 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 14.11.2018, 17:44 Uhr
Die große Chorgemeinschaft der sechs Dekanatschöre präsentierte ein ums andere Mal ihr Können. 150 Männer und Frauen bereiteten eine unvergessliche Messe.
Die große Chorgemeinschaft der sechs Dekanatschöre präsentierte ein ums andere Mal ihr Können. 150 Männer und Frauen bereiteten eine unvergessliche Messe. Foto: Henrika Huil

Die größtenteils modernen und schwungvollen Stücke dirigierte federführend Nicole Brügge-Witte , Chorleiterin des gastgebenden Chores aus Halverde.

Aber auch die Chorleiter aus Mettingen, Hopsten, Recke, Schlickelde und Westerkappeln erhielten ihr Dirigat. Nach dem ersten gemeinsamen Lied „Kommt herbei, singt dem Herrn“, welches die knapp 150 Sänger beeindruckend kräftig anstimmten, begrüßte Pastor Peter van Briel die Gläubigen.

Das erste Lieblingslied aus den Reihen der Dekanatschöre dirigierte der Hopstener Denis Novac. Schwungvoll erklang „Ehre sei Gott“. Nach einem fliegenden Wechsel nahm Melanie Ortmann aus Mettingen den Taktstock in die Hand. Sie dirigierte gekonnt die einzelnen Stimmen zum „Cantate Dominum“. Das Lied vom diesjährigen Katholikentag in Münster wirkte festlich und die Sopranstimmen stellten ihren großen Stimmumfang unter Beweis.

Dass das gemeinsame Singen im Vordergrund stand, nahm auch Pastor Peter van Briel in seine Predigt mit auf. „Gut ist, was dem Herzen dient“, verdeutlichte der Geistliche und beteuerte, dass das eigene Herz nur dann wachsen könne, wenn es auch andere Herzen erreiche. Mit Gesang sei das ganz leicht: „Ich singe zur Freude anderer und mein Herz wird weit“. Dabei gehe es nicht darum, als Solist zu glänzen, sondern innerhalb der Chorgemeinschaft gemeinsam zu wachsen.

Die große Chorgemeinschaft der sechs Dekanatschöre präsentierte ein ums andere Mal ihr Können bei ihrem andächtigen Glaubensbekenntnis „Ich glaube an den Vater“. Passend zum „Herr, erbarme dich“ leuchteten durch die Fenster der Halverder Kirche einzelne Sonnenstrahlen.

Das Lieblingslied des Recker Chors „Seht Brot und Wein“ dirigierte deren Chorleiter Bernhard Hammer. Die gegenläufigen Bewegungen in den einzelnen Stimmen führte er gekonnt zum Ende der Strophen unisono zusammen. Nach der andächtigen Gabenbereitung übernahm Vera Liesbrock als Schlickelder Chorleiterin das schwungvolle und moderne „Heilig Herr, heilig bist du“.

Als musikalisches Highlight des Gottesdienstes empfanden Sänger, Zuhörer und Gläubige das rhythmische „Suche Frieden“, das von Westerkappelns Chorleiterin Veronika Hoffstädt dirigiert wurde.

Ebenfalls vom Katholikentag stammend, besangen die Sänger in toller Mehrstimmigkeit den Frieden auf der Welt. Die strahlenden Gesichter und das stimmungsvolle Mitwippen versprachen einen regelrechten Ohrwurmcharakter des Friedensliedes.

Ebenso rhythmisch ging es nach der Kommunion mit „Wäre Gesanges voll unser Mund“ weiter. Im 6/8-Takt glänzten die Sopranstimmen im emotional angehauchten Stück. Den musikalischen Abschluss bildete das Lieblingslied der Halverder „Amazing Grace“, bei dem erneut Nicole Brügge-Witte den Taktstock ergriff.

Die Chorleiterin, die bereits seit 25 Jahren in Halverde tätig ist, zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Cäcilienfest: „Ich finde es eine schöne Tradition, die hier alle zwei Jahre immer noch durchgeführt wird“. Mit nur einer gemeinsamen Probe und einem kurzen Einsingen vor dem Gottesdienst erklangen die einzelnen Chöre als eine große Gemeinschaft von knapp 150 Sängern.

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