Nordwalde
Nur nicht zu früh den König treffen

Montag, 30.06.2008, 17:06 Uhr

Von Marian Schäfer

Nordwalde . Der 14-jährige Erwin Martens nimmt mit seinen Freunden Nils Hellenkamp und Luca-Johannes Fischer zum ersten Mal an der Kubb-Dorfmeisterschaft der evangelischen Kirchengemeinde teil. Im vergangenen Jahr, bei der bereits zweiten Auflage, war er noch nicht mit von der Partie, weiß trotzdem aber ganz genau, worauf es ankommt: „Die Genauigkeit und die Schlagkraft sind wichtig. Man darf nicht zu stark und nicht zu schwach werfen und muss am besten in einem hohen Bogen schmeißen“, erklärt das Mitglied des „Die wilden drei“-Teams.

Auch wenn am Ende im Halbfinale für die Jugendlichen Schluss war: Sie hatten am Sonntagnachmittag, als in dem schwedischen Traditionsspiel insgesamt zwölf Mannschaften mit Namen wie „Die Kubbaner“ oder „AgrarKubb“ gegeneinander antraten, jede Menge Spaß. Genauso wie Gerhard Menzel , der mit seiner Frau Rita schon zu den älteren Semestern zählte und die Mischung aus Jung und Alt besonders lobte: „Es ist ein schönes Beisammensein, bei dem vor allem der Spaß wichtig ist“, sagte der Nordwalder. Das schwedische Sommerspiel mausert sich zu einem echten Renner in deutschen Gärten (zu den Regeln siehe Thema-Kasten).

Am besten schnitt am Sonntag die Gruppe „Bangkirai (Kaposty)“ ab und belegte den ersten Platz. Als zweiter ging der „Agrar-Kubb“ vom Feld und „Die wilden Hühner“ setzten sich in einem spannenden Match gegen „Die wilden Kerle“ durch und belegten damit Platz drei. Ulf Schlien übernahm zum dritten Mal in Folge die Spielleitung und konnte zum eigenen Leidwesen wieder nicht mitspielen. Vielleicht ist das bei der vierten Auflage im kommenden Jahr ja anders und er beweist, was Pfarrer von Königstreue halten.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/481759?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F181%2F700590%2F700608%2F
AIS fliegt vom FMO nach Kopenhagen
Neues Flugziel: AIS fliegt vom FMO nach Kopenhagen
Nachrichten-Ticker