Private Plauderei
Feldbauern zieht es in närrische Zwergenland

Nordwalde -

In der Feldbauerschaft ist in diesen Tagen nichts mehr, wie gewohnt: Die Narren sind los. Das Sagen hat in der südlichsten Nordwalder Bauerschaft Prinz Christian I. mit ihrer Lieblichkeit Linda I. und elf völlig außer Rand und Band geratenen Zwergen. „Wir nehmen die Feldbauern an die Hand und führen sie ins Zwergenland“, so das Karnevalsmotto des Schützenvereins. Am Wochenende feierten die Mitglieder ihr närrisches Fest in der Kardinal-von-Galen-Halle.

Sonntag, 12.02.2012, 12:02 Uhr

Private Plauderei : Feldbauern zieht es in närrische Zwergenland
Die Wilmsberger Tanzgarde nahm das Publikum mit auf eine märchenhafte Reise ins Wunderland.  Foto: Jennifer Schulte

Den Auftakt eines insgesamt ausgewogenen Programms machte bei der Prunksitzung am Samstagabend die vereinseigene Kindertanzgruppe „Feldkäfer“. Die Tänzerinnen sorgten für den ersten „Wow“-Effekt. Ihre Choreografie war gespickt mit akrobatischen Einlagen, rasanten Radschlägen und hoch gebauten Pyramiden. Diszipliniert und konzentriert zeigten die Mädchen ihr Können und ließen sich dabei nicht aus dem Takt bringen. Das galt auch für die Wilmsberger Tanzgarde, für die ein solcher Auftritt in der Karnevalzeit Routine ist. Sie glänzten sowohl beim klassischen Gardetanz als auch beim Showtanz, bei dem sie die Zuschauer auf eine Reise zu „Alice ins Wunderland“ entführten. Komplettiert wurde das Programm von den „Skyfire“-Showtänzerinnen aus Nordwalde. Zu einer klassischen Prunksitzung gehören natürlich auch die Büttenredner. Diesen Part übernahm „Das dynamische Duo“, hinter dem Michael Kriens und Christian Schmitz von den Bürgerschützen steckten. „So manchen hier vom Elferrat, kennen wir beide auch privat“, warnten Kriens als Sensemann und Schmitz als Hampelmann. Und wie erwartet, nahmen sie kein Blatt vor den Mund. Auch der Erste Vorsitzende Thomas Rathmann bekam den ein oder anderen Seitenhieb ab. So plauderten Kriens und Schmitz munter über das mangelnde musikalische Talent Rathmanns, der sich im Spielmannszug Hubertus mal an der Triangel versucht hatte: „Der Zug die Probe unterbricht, denn sogar Triangel spielen kann Thomas nicht.“ Ebenso musste der bröckelnde Giebel des Rathauses für manch einen Scherz herhalten. Mehr Bilder zum Thema in den Fotogalerien auf www.wn.de

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