Nordwalder singen im Burgund
Konzerte in unbeheizten Kirchen

Nordwalde -

Romanische Kirchenbauten und lateinische Kirchenmusik – das passt zusammen. Dies bewies jetzt auch der Renaissancechor „venestra musica“ mit seinen Konzerten in der Osterwoche im Burgund.

Mittwoch, 10.04.2013, 17:04 Uhr

Das erste Konzert fand in der Kirche Notre Dame von Saint-Pere-sous-Vezelay statt, das zweite Konzert in Berze-la-Ville, einem Ort, der durch die zum früheren Kloster Cluny zugehörige Chapelle des Moines (Kapelle der Mönche) mit den bedeutendsten romanischen Fresken in Burgund bekannt ist.

Für die Konzerte hatte das Vokalensemble ein besonderes Programm einstudiert. Hierzu gehörten Gesänge aus der Renaissance und dem Frühbarock, die auf der Ordnung der lateinischen Ostermesse aufbauen.

Der bis zu fünfstimmige Chorgesang unter Leitung von Thorsten Schlepphorst wurde dabei durch ein- und zweistimmige gregorianische Gesänge der Schola Cantorum Dionysianum unterstützt. Die Tatsache, dass beide Konzerte in unbeheizten historischen Kirchen gesungen werden mussten, tat der Leistung des Chores keinen Abbruch, was von dem fachkundigen Publikum mit langanhaltendem Applaus und dem Wunsch nach Zugaben gewürdigt wurde.

Natürlich durfte bei einer Burgundreise die Besichtigung kulturhistorisch interessanter Orte nicht fehlen. Neben dem mittelalterlichen Vezelay standen Besichtigungen in Beaune mit seinem historischen Hospital von 1422, das noch bis 1971 als Krankenhaus genutzt und von Cluny auf dem Programm, dessen Benediktinerabtei einst die größte Kirche der Christenheit hatte. Auch kulinarisch und durch Weinproben lernten die Sänger das Burgund näher kennen.

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