Kfd zählt jetzt 503 Mitglieder
Mit „Talentfrauen“ gegen den Trend

Nordwalde -

240 Teilnehmer bei einer Generalversammlung? Das gibt es in Nordwalde bei keinem Verein und nur einem Verband: der Kfd. 240 Frauen strömten am Samstag in die Aula der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule. Zweieinhalb Stunden Programm standen ihnen bevor, die jedoch wie im Fluge vergingen.

Montag, 24.03.2014, 19:03 Uhr

Wichtigster Punkt waren die Veränderungen im Leitungsteam. Der Dank der Frauen galt Antonia Waterkamp , Roswitha Floer und Magdalene Hohmann, die das Team verließen. Gewählt wurden als Neuzugänge im Kfd-Team sowie Wilma Hoves, die sich erneut zur Wahl gestellt hatte. Für das Fortbestehen der Kfd sind die „ Talentfrauen “ ebenso wichtig wie das Team. Sie organisieren die Junge-Frauen-Truppe „ kfd refreshed 2.0“. Ihr Ziel ist es, sich viermal im Jahr zu treffen und Programm für Frauen im Alter von 25 bis 40 Jahren anzubieten.

Als reine Formsache erwies sich die Absegnung der angekündigten Beitragserhöhung auf 25 Euro pro Jahr. „Ist die Kfd uns das wert?“, fragte Teamsprecherin Ruth Ueter in die große Runde und erntete ausnahmslos Zustimmung. Das Geld der Kollekten aus dem vergangenen Jahr, insgesamt 1110 Euro, wurde während der Versammlung an Christiane Kockmann für das Frauenhaus in Münster übergeben.

Ein besonderer Dank der Versammlung galt den Frauen, die der Kfd schon seit Jahrzehnten die Treue halten. Mehr als zwei Dutzend Frauen wurden für 40-, 50- und 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Obwohl die Mitgliederzahlen bundesweit sinken, konnte die Nordwalder Gemeinschaft im vergangenen Jahr dem das 500. Mitglied begrüßen und trotzte somit dem Trend. Seit der letzten Jahreshauptversammlung gab es 49 Neuaufnahmen, so dass die Kfd derzeit 503 Mitglieder zählt. Trotzdem rief Ruth Ueter die Anwesenden zur Werbung weiterer Mitglieder auf und verwies auf die bundesweite Kampagne „Frauen. Macht. Zukunft“, die im September startet. Ebenso warb sie dafür, sich über die Rechte von Frauen zu informieren und sich dafür einzusetzen. Ueter verwies auf den „Equal Pay“-Day am Freitag, zu dem es in der vergangenen Woche auch einen Vortragsabend von KAB und Kfd gegeben hatte, der jedoch äußerst schwach besucht war.

Gespannt lauschten die Frauen der Vorstellung des neuen Programms. In den Pausen bildeten sich lange Schlangen vor den Tischen mit den Teilnehmerlisten.

Für Unterhaltung sorgten die „Danzdeernkes“ des Heimatvereins, die zweimal auf der Bühne standen und mitunter eigene Choreographien präsentierten. Ebenso trat die Aufbaustufe des Kinderchores gemeinsam mit der Mädchenkantorei unter Leitung von Thorsten Schlepphorst auf.

Kinder waren auch an der Erstellung der Kulissen beteiligt gewesen: Auf der Bühne strahlte ein großer Regenbogen, den Jungen und Mädchen des Wiesengrund-Kindergartens gefertigt hatten. Besonders stand die Versammlung im Zeichen der Farben Gelb und Rot für „Wärme und Freude“ beziehungsweise „Kraft und Mut“.

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