7. Biografietage mit Preisverleihung eröffnet
Der Clown mit der Trommel

Nordwalde -

Die Preisträger der 7. Nordwalder Biografietage sind Peter Behrens und Klaus Marschall. Zusammen haben sie das Buch „Peter Behrens: Der Clown mit der Trommel, Meine Jahre mit TRIO – aber nicht nur“ verfasst. Dr. Andreas Mäckler, Leiter des Biographiezentrums, überreichte die Urkunden gestern im Nordwalder Rathaus. „Viele ähnliche Veranstaltungen sind schon untergangen, aber die Nordwalder Biografietage sind wie ein Wunder“, meinte Mäckler. Die diesjährigen Preisträger lobte er für eine facettenreiche, reflektierte Biografie, die den Preis verdient hätte.

Freitag, 26.09.2014, 17:50 Uhr

Dr. Andreas Mäckler (r.), Leiter des Biografiezentrums, überreichte die Preise an Klaus Marschall und Peter Behrens für das Buch „Peter Behrens: Der Clown mit der Trommel, Meine Jahre mit TRIO – aber nicht nur“
Dr. Andreas Mäckler (r.), Leiter des Biografiezentrums, überreichte die Preise an Klaus Marschall und Peter Behrens für das Buch „Peter Behrens: Der Clown mit der Trommel, Meine Jahre mit TRIO – aber nicht nur“ Foto: ter

Ein flottes Interview statt mehrerer langer Grußworte eröffnete gestern die Biografietage im Rathaus. Bürgermeisterin Sonja Schemmann als Schirmherrin hatte zahlreiche Fragen an die lokalen Unterstützer der inzwischen deutschlandweit bekannten Veranstaltungsreihe. Der erste stellvertretende Landrat des Kreises Steinfurt Bernhard Hembrock und Heinz-Bernd Buss aus dem Vorstand der Kreissparkasse stellten sich als Interviewpartner zur Verfügung.

„Ein gutes Format mit einer guten Mischung“, lobte Hembrock die Biografietage. Persönlich sei er überrascht über die Vielfalt der Veranstaltungen. „Ein bisschen mehr Werbung für die Veranstaltung könnten Sie vielleicht im Kreistag machen“, forderte Schemmann den stellvertretenden Landrat auf mit einem Blick in das Publikum. Schemmann hatte die Kreistagsmitglieder eingeladen, betonte sie. Hembrock versprach für die nächsten Biografietage Besserung und klärte auf, dass zeitgleich eine wichtige Versammlung des Kreistages stattfinden würde.

Buss unterstrich, dass ihn an den Biografietagen die Möglichkeit reize, interessante Menschen intensiv kennen zu lernen. Immer noch zeigte er sich beeindruckt vom Besuch Mario Adorfs und mit welcher Offenheit dieser über sein Leben berichtet habe. „Das kann auch Anstöße geben, wie man selber in ähnlichen Situationen vielleicht mit dem Schicksal umgeht“, so Buss.

Das Thema in diesem Jahr mit John Lennon als Programmcover erinnerte ihn an seine Jugend. „Da habe ich neben einem Schallplattenladen gewohnt und fand, John Lennon war ein obercooler Typ“, erinnerte sich Buss. Genau so eine Brille wie sein Idol damals habe er auch gewollt. Allerdings hätten ihm seine Eltern einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Matthias Grenda, Organisator und Leiter der Gesellschaft für biografische Kommunikation, schaute anschließend auf die Ursprünge des Wortes „Liebe“. „Es ist die stärkste Wertschätzung, die man jemandem entgegen bringen kann“, so Grenda. „Glücklich allein ist die Seele, die liebt“, zitierte er Johann Wolfgang von Goethe.

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