Gemeinde und BEG besiegeln weitere Zusammenarbeit
Partner mit Perspektiven

Nordwalde -

Wie Pilze schießen Einfamilienhäuser derzeit auf dem Wattendorff-Gelände aus dem Boden. Eine Entwicklung, die zweifelsohne auch auf das Engagement der Bahnentwicklungsgesellschaft (BEG) zurückzuführen ist. Seit Nordwalde in den Flächenpool NRW aufgenommen wurde, führt die BEG Gespräche mit Eigentümern und Genehmigungsbehörden, um einzelne Quartiere im Ort zu entwickeln.

Dienstag, 30.09.2014, 17:09 Uhr

Die Konsensvereinbarung ist unterzeichnet: Verwaltungsmitarbeiter Claus Ufermann, Bürgermeisterin Sonja Schemmann und Henk Brockmeyer von der BEG, haben im Rathaus die weitere Zusammenarbeit besiegelt.
Die Konsensvereinbarung ist unterzeichnet: Verwaltungsmitarbeiter Claus Ufermann, Bürgermeisterin Sonja Schemmann und Henk Brockmeyer von der BEG, haben im Rathaus die weitere Zusammenarbeit besiegelt. Foto: Michael Schwakenberg

Der Flächenpool befand sich bislang jedoch in der Pilotphase. Um weiterhin in den Genuss dieses Instruments zu kommen, musste sich die Gemeinde neu bewerben. Und das hat geklappt ( die WN berichteten). Im Rathaus haben Bürgermeisterin Sonja Schemmann und Henk Brockmeyer von der BEG jetzt die Konsensvereinbarung für die weitere Zusammenarbeit unterschrieben.

Nach Rathaus, Wattendorff- und Trendelkamp-Gelände gibt es jetzt vier neue Schwerpunkte: die Bahnhofstraße im Bereich Watermann und Hidding, der ZOB, das Sportgelände und der Bereich Wehrstraße.

Nordwalde ist dabei eine von aktuell 20 Kommunen im Flächenpool NRW. Hauptsächlich geht es darum, Perspektiven für Brachflächen zu entwickeln, Bauland durch Nachverdichtung zu gewinnen oder Schandflecke zu entfernen. Speziell in Nordwalde gibt es noch ein weiteres Ziel: mittelfristig die Aufenthaltsqualität im Ortskern zu verbessern. „Spätestens 2016 ist die Umgehungsstraße fertig“, mahnt Schemmann zur Eile.

In einem dreistufigen Verfahren werden BEG-Mitarbeiter unter Leitung von Henk Brockmeyer ab sofort wieder versuchen, die Interessen von Eigentümern und Verwaltung abzugleichen, um dann konkrete Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. „Ob die Vorschläge nachher umgesetzt werden, liegt dann im Wesentlichen an den Eigentümern“, zeigt Brockmeyer auf, wo der BEG ihre Grenzen gesetzt sind. Gleichwohl sieht Schemmann in der BEG einen unverzichtbaren Partner: „Solche Gespräche zu führen, wäre für uns als Gemeinde kaum möglich. Das muss ein neutraler Moderator von außen machen.“

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