Glasfaser
Oh, du Glasfaserige

Nordwalde -

Die Schallmauer ist durchbrochen. Über 40 Prozent der Privathaushalte haben einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser geschlossen und somit den Weg für schnelles Internet geebnet. Kein unwesentlicher Standortfaktor für die Zukunft.

Donnerstag, 22.12.2016, 15:12 Uhr

Die Projektkoordinatoren der Deutschen Glasfaser Christiane Appels (l.) und Michael Molitor (2.v.l.) überbrachten Bürgermeisterin Sonja Schemmann und Gemeindemitarbeiter Jan Brinkmann die erfreuliche Nachricht.
Die Projektkoordinatoren der Deutschen Glasfaser Christiane Appels (l.) und Michael Molitor (2.v.l.) überbrachten Bürgermeisterin Sonja Schemmann und Gemeindemitarbeiter Jan Brinkmann die erfreuliche Nachricht. Foto: Gemeinde Nordwalde

Für die Gemeinde ist es ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk: 14 Wochen hat die Nachfragebündelung – inklusive Verlängerung – gedauert. Auch wenn die genaue Zahl noch nicht bekannt war, stand am Mittwoch fest, dass mehr als die benötigten 40 Prozent der Privathaushalte einen Vertrag der Deutschen Glasfaser unterschrieben haben. „Damit wird das Glasfasernetz definitiv ausgebaut“, sagte Michael Molitor , Projektleiter der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser.

Für den Ausbau des schnellen Internets war es denkbar knapp. „Die Verträge, die am letzten Tag unterzeichnet wurden, haben wir auch gebraucht“, bestätigte Molitor auf WN-Anfrage. Somit ist auch die Grundlage für den Ausbau in den Gewerbegebieten gelegt worden. Heute Abend läuft für die Gewerbetreibenden die Nachfragebündelung ab. Die Ergebnisse werden laut Molitor im Januar ausgewertet. „Wir rechnen damit, dass auch dort ausgebaut wird“, sagte Claus Ufermann von der Gemeindeverwaltung und fügte an: „Der größte Schritt ist gemacht. Nordwalde ist damit in Sachen Internet gut für die Zukunft gerüstet.“

Nun beginnt für das Unternehmen die Planungsphase der Tiefbauarbeiten. In den nächsten Wochen werde festgelegt, wo der Point of Presence (PoP), also die Hauptverteilstation des Netzes, aufgestellt und wie der Tiefbau ablaufen wird, erläuterte Molitor weiter. Vom PoP aus werden die einzelnen Glasfasern in die Haushalte verlegt. Das Aufstellen des PoP sei das erste sichtbare Zeichen des Ausbaus. Im Anschluss daran beginne das Generalunternehmen mit dem Tiefbau.

Für den Ausbau im Außenbereich hatte die Gemeinde mit fünf weiteren Kommunen einen Antrag auf Fördermittel beim Bund und beim Land NRW gestellt. Die Förderzusage vom Land lag bereits im Oktober im Briefkasten. „Ich schätze die Chancen auf einen positiven Bescheid vom Bund als sehr hoch ein“, betonte Ufermann. Die Gemeinde erwarte die Zusage für den Ausbau in den Außenbereichen im Januar.

„Wir freuen uns den Nordwalderinnen und Nordwaldern diese frohe Botschaft passend zu Weihnachten präsentieren zu können“, sagte Molitor beim Treffen mit der Bürgermeisterin im Rathaus. „Die Konditionen werden bis zum Jahresende die gleichen wie in der Nachfragebündelung sein, hat uns die Deutsche Glasfaser versichert“, verkündete Bürgermeisterin Sonja Schemmann zufrieden.

Zum Thema

Der Servicepunkt von Deutsche Glasfaser im Websaal (neben dem K+K Markt) an der Felix-Fraling-Straße 14 wird zwischen den Feiertagen geöffnet bleiben.

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