Neujahrsempfang
Vorbildlicher Einsatz

Nordwalde -

Blumen, so weit das Auge reicht. Auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde ehrte Bürgermeisterin Sonja Schemmann ehrenamtliches Engagement. Doch sie verteilte nicht nur Blumen, sondern blickte auch auf das Jahr 2017.

Mittwoch, 11.01.2017, 15:01 Uhr

Von Bürgermeisterin Sonja Schemmann und ihren beiden Stellvertretern Heinz Bölscher und Ewald Pölking geehrt: Die Cafeteria-Mütter der KvG-Schule.
Von Bürgermeisterin Sonja Schemmann und ihren beiden Stellvertretern Heinz Bölscher und Ewald Pölking geehrt: Die Cafeteria-Mütter der KvG-Schule. Foto: Detlef Held

„So früh im Jahr haben wir uns noch nie getroffen“, begrüßte am Dienstagabend Bürgermeisterin Sonja Schemmann Vertreter der Vereine, Organisationen, Verbände, aus Politik, Kirche und Verwaltung beim traditionellen Neujahrsempfang im Forum der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule.

„Es gilt Dank zu sagen, für das, was Sie alle im zurückliegenden Jahr für die Gemeinde geleistet haben“, sagte die Bürgermeisterin. Die Ehrung ehrenamtlich engagierter Bürger ist ein zentraler Punkt des Empfangs. „Wir brauchen dieses Engagement, damit sich alle bei uns wohlfühlen“, so Schemmann.

Das Ehepaar Margret und Joseph Wältering ist ein gutes Bespiel bürgerlichen Engagements. Sie setzen sich seit fast fünf Jahrzehnten in der kirchlichen Pfadfinderarbeit, und seit über zehn Jahren im Freundeskreis Ghana für andere ein. So ermöglichen sie begabten Kindern in Damongo (Ghana) die Schule zu besuchen und stellen zudem die korrekte Verwendung von Spendengeldern sicher.

Vorbildlich ist auch die Arbeit der Bürgerstiftung Bispinghof. Ihr Ziel ist es, die Nordwalder Keimzelle zu einem lebendigen Treffpunkt zu machen. Manfred Hellenkamp , Toni Wingerath und Reinhard Diekel werfen sich hier besonders ins Zeug. Ihr handwerkliches Geschick und der beinahe tägliche Einsatz haben dafür gesorgt, dass der Bispinghof schon jetzt wieder eine Attraktion ist.

Beeindruckend ist auch das Engagement vieler Eltern, Großeltern und Bürger, die sich in der KvG-Gesamtschule einbringen, um den Schülern jeden Tag eine perfekte Frühstückspause zu ermöglichen. Über 50 Mütter und ein Vater aus Nordwalde, Emsdetten und Borghorst machen unter Federführung des KvG-Fördervereins mit. Erstaunlich: Der Umsatz steigt von Jahr zu Jahr. 2015 lag er bei 47 000 Euro. Tendenz steigend.

Neben den Ehrungen richtete Schemmann den Blick auch auf 2017. Nach dem positiven Votum für einen Glasfaserausbau innerorts, hofft sie noch im Januar auf einen positiven Bescheid für die Außenbereiche (wir berichteten).

Wenn das Wetter mitspielt, soll im März die neue Umgehungsstraße freigegeben werden. Derzeit laufen Gespräche mit Vereinen und der Werbegemeinschaft, wie dieses Ereignis gebührend zu feiern ist. Auch Bürger können ihre Ideen zu dem Straßenfest äußern. Des Weiteren sehnt die Gemeinde den Förderbescheid für den Bau des Bürgerzentrums herbei. Außerdem freut sich Schemmann auf die Feierlichkeiten anlässlich der Jubiläen mit den Partnerstädten Treuenbritzen (25 Jahre) und Amily (40 Jahre) vom 6. bis 9. Oktober.

Die Ortsvorsteherin nutzte dann die Gelegenheit, ganz spontan Bürger nach ihren Wünschen zu befragen. So hofft beispielsweise Andreas Klein, Leiter des KvG-Schulorchesters, das den Abend musikalisch untermalte, auf neue Instrumente.

„Ich möchte Sie alle auch auf die Herausforderungen in 2017 einstimmen“, sagte Schemmann und bat die Gäste, in ihrem Engagement nicht nachzulassen.

Vor allem bei der Integration der Flüchtlinge sei Mithilfe gefragt. Aber auch sein Recht auf Mitsprache zu nutzen, bestärkte sie. So solle sich jeder bei der Bürgerbefragung im Mai zum Thema G9-Abitur beteiligen, auch wenn es die Gemeinde nicht unmittelbar betrifft.

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