Georg Schoo tritt Gebäude und Grundstück an der Bahnhofstraße an Ortsverein ab
DRK bekommt Unterkunft geschenkt

Nordwalde -

Dieses Jahr soll es was werden. Der Nordwalder Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wird nicht Mieter, sondern Eigentümer der neuen Unterkunft an der Bahnhofstraße. „Nach einem Gespräch mit Georg Schoo ist klar, dass er uns Grundstück und Gebäude schenken will“, berichtete Dietmar Brockmeyer am Sonntag bei der Mitgliederversammlung.

Montag, 27.03.2017, 17:03 Uhr

Ehrung: Gemeinsam mit Bürgermeisterin Sonja Schemmann würdigte der Vorstand des DRK-Ortsvereins die langjährigen Mitglieder.
Ehrung: Gemeinsam mit Bürgermeisterin Sonja Schemmann würdigte der Vorstand des DRK-Ortsvereins die langjährigen Mitglieder. Foto: Sigrid Terstegge

Vor wenigen Tagen war ein Treffen mit den Grenznachbarn auf dem die Grenzpunkte anerkannt wurden. So sind zwei Parzellen entstanden, von denen das DRK eine übernehmen wird, wenn alle Formalitäten geregelt sind. „Wir zahlen dann zwar keine Miete, aber Kosten entstehen auch durch die Einrichtung“, betonte Brockmeyer . Er hoffe auf Hilfe von der Gemeinde, Feuerwehr , Bauhof und den Handwerkern im Ort. „Ein Malerbetrieb hat uns schon Farben zugesagt“, freute sich Brockmeyer.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung waren Vorstandswahlen auf Grundlage der neuen Satzung, die nach dem Muster des Landesverbandes angelegt wurde. Alter und neuer Vorsitzender ist weiterhin Dietmar Brockmeyer. Für das neu gegründete Jugendrotkreuz wurde Mareike Rathmann als Leiterin in Vorstandsfunktion gewählt. Statt drei Jahren ist jetzt eine Wahlperiode von vier Jahren vorgesehen.

In seinem Bericht blickte Brockmeyer auf ein aufregendes Jubiläumsjahr zurück. Besonders beschäftigte ihn aber auch die Wertschätzung der Arbeit des DRK. Es könne nicht sein, dass für einen Einsatz im Nachbarort eine Rechnung erst bezahlt wurde, als das Amtsgericht einen Mahnbescheid erlassen hatte. „Auch dass versucht wird, bei Veranstaltungen die Kosten der vorgeschriebenen Begleitung durch uns zu verhandeln, ist nicht in Ordnung“, unterstrich der Vorsitzende.

Der Einsatz der Sanitäter vor Ort wird nicht etwa von den Krankenkassen bezahlt, sondern vom DRK. Daher bat Brockmeyer alle Mitglieder, Werbung für den Ortsverein zu machen. Die Sanitäter kommen ehrenamtlich, aber das Material müsse ja auch angeschafft werden.

Der stellvertretende Vorsitzende, Christoph Brodesser, hatte die vom Bundesverband verliehene „Henri-Dunant-Plakette“ mitgebracht. Diese war den Nordwaldern als ältestem Ortsverein in Westfalen-Lippe verliehen worden.

Rotkreuzleiter Michael Rövekamp berichtete von den Aktionen im vergangenen Jahr. „Bei der Mallorca-Party konnte unser neuer Krankentransportwagen gleich getestet werden“, so Rövekamp.

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