Vergleichswettbewerb der Blauröcke
Fachliches Können war gefragt

Nordwalde -

Neun Löschfahrzeuge sorgten für Aufmerksamkeit in und um Nordwalde am letzten Aprilwochenende. Diesmal aber nicht, weil Gefahren abzuwehren waren. Der Grund war eine Feuerwehr-Rallye mit den Nachbarwehren und einem Team aus Österreich.

Dienstag, 02.05.2017, 17:05 Uhr

Der nicht ernst gemeinte Vergleichswettbewerb machte allen Blauröcken aus neun Standorten, darunter auch eine Feuerwehr aus Österreich, viel Spaß, auch wenn dabei fachliches Können und Geschick erforderlich war, um zu bestehen.Der nicht ernst gemeinte Vergleichswettbewerb machte allen Blauröcken aus neun Standorten, darunter auch eine Feuerwehr aus Österreich, viel Spaß, auch wenn dabei fachliches Können und Geschick erforderlich war, um zu bestehen.  
otoDer nicht ernst gemeinte Vergleichswettbewerb machte allen Blauröcken aus neun Standorten, darunter auch eine Feuerwehr aus Österreich, viel Spaß, auch wenn dabei fachliches Können und Geschick erforderlich war, um zu bestehen.Der nicht ernst gemeinte Vergleichswettbewerb machte allen Blauröcken aus neun Standorten, darunter auch eine Feuerwehr aus Österreich, viel Spaß, auch wenn dabei fachliches Können und Geschick erforderlich war, um zu bestehen.   Foto: Anke Sundermeier

Sie fallen auf, die roten Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr , vor allem wenn neun der sogenannte TLF´s fünf Stunden in und um Nordwalde unterwegs sind. Diesmal aber nicht, weil Gefahren abzuwehren waren. Der Grund war eine Feuerwehr-Rallye mit den Nachbarwehren, die die Blauröcke aus Nordwalde organisiert hatten. Teilnehmerwehren kamen aus Altenberge, Borghorst, Greven , Laer, Nottuln, Billerbeck, Havixbeck, Hohenholte. Als besondere Gäste war die Nordwalder Partnerfeuerwehr aus dem österreichisches Grade mit einem Team angereist.

Es galt, an neun Stationen, die sich über das Gemeindegebiet verteilten, Fachwissen, Geschicklichkeit und Teamwork unter Beweis zu stellen. „Dabei darf der Spaßfaktor nicht fehlen und wir haben deshalb auch witzige Aktionen eingebaut“, erklärte Josef Subelack, Sprecher des Organisationsstabes.

Und Spaß hatten die neun bis zehn Personen starken Trupps. Eine Aufgabe war es, mittels schweren Gerätes, (Spreizer), der eigentlich bei Menschenrettung aus einem Auto eingesetzt wird, ein rohes Ei unbeschädigt von einem Pylon zu einem entfernten Pylon zu transportieren. Besonders geschickt stellte sich dabei der Trupp Greven unter Leitung von Tobias Breulmann an. Sie schafften es, dass die zehn zu transportierenden Eier relativ unbeschadet auf den Verkehrshütchen abgelegt wurden.

Auf Geschwindigkeit, Geschick und Teamarbeit kam es beim Tore schießen mit dem Minibagger an. Unter den Beobachtung der Stationsleiter Uwe Schmitz, Dirk Schürhoff und dem Mitglied der Jugendfeuerwehr Nordwalde Lara Westhues galt es, in einer vorgegebenen Zeit, möglichst viele Bälle mittels der Baggerschaufel ins Tor zu kicken. Dabei erzielte die Altenberger Gruppe unter Leitung von Frank Klose 53 Treffer.

Fachliche Kompetenz galt es bei einem fiktiven Einsatz, bei dem die Menschenrettung und die Sicherung einer Gasflasche im Mittelpunkt standen, unter Beweis zu stellen. Nach dem Durchlauf der neun Stationen stand das Team aus Laer mit einem Vorsprung von sechs Bewertungspunkten als Sieger fest, dicht gefolgt von den Blauröcken aus Nottuln und Billerbeck.

Aufgrund des Punktegleichstands entschieden hier die zurückgelegten Kilometer über Platz zwei und drei. Denn was wäre das für eine Feuerwehrrallye, wenn Stationen nicht mit Hilfe von Koordinaten gefunden werden müssten. Auch dazu gehört fachliches Können und Geschick.

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