Defibrillator-Spende
Lebensretter für die Sportanlage

Nordwalde -

Im Fall der Fälle kann er lebenswichtig sein. Die Sportanlage an der Denkerstiege hat einen Defibrillator. Möglich machte dies eine Gruppe von Spendern.

Mittwoch, 24.05.2017, 16:05 Uhr

Bürgermeisterin Sonja Schemmann (6.v.l.) nahm den Defibrilator dankend entgegen.
Bürgermeisterin Sonja Schemmann (6.v.l.) nahm den Defibrilator dankend entgegen. Foto: Sigrid Terstegge

Es soll ja Zuschauer geben, die sich beim Fußball ziemlich aufregen. Da kann dann, wie beim Sport selber auch, ein medizinischer Notfall eintreten. Um hier Hilfe gleich bei der Hand zu haben, übergab am Dienstag Dietmar Brockmeyer , Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, einen Defibrillator an Bürgermeisterin Sonja Schemmann . Sie ist schließlich die Hausherrin der Sportanlage an der Denkerstiege, wo das Gerät installiert werden soll.

Rund 2500 Euro kostet dieses kleine Päckchen, das Leben retten kann. Finanziert haben den Defibrillator die Landfrauen, die Landjugend und der Landwirtschaftliche Ortsverein (LOV) mit Einnahmen aus dem Erntedankfest. Da diese noch nicht gelangt hätten, wurde die Volksbank mit ins Boot geholt. Das Geldinstitut übernahm die andere Hälfte der Anschaffungskosten. „Das ist hier genau der richtige Ort für den Defibrillator“, unterstricht Benedikt Esseling von der Volksbank.

Der Defibrillator wird im Sanitätsraum der Sportanlage untergebracht. Das Personal soll noch im Umgang mit dem „Defi“ geschult werden, auch wenn das Gerät selbsterklärend ist. „Das baut ein bisschen die Angst ab, etwas falsch zu machen“, betonte Brockmeyer. Die technische Wartung übernimmt das DRK , finanziert durch die Gemeinde.

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