Hundeplatz
Ein Herz für Vierbeiner

Nordwalde -

Diakon Franz Hüwe weihte den neuen Hundeplatz im Scheddebrock ein. Zwei Jahre hatte der Hundesportverein nach einem geeigneten Gelände gesucht.

Sonntag, 25.06.2017, 17:06 Uhr

Auch Bürgermeister Sonja Schemmann (r.) kam zur Eröffnung des Übungsgeländes. Diakon Franz Hüwe weihte den neuen Platz ein.Mitglieder der Jugendgruppen zeigten, was sie und ihre Hunde bereits drauf haben.
Auch Bürgermeister Sonja Schemmann (r.) kam zur Eröffnung des Übungsgeländes. Diakon Franz Hüwe weihte den neuen Platz ein.Mitglieder der Jugendgruppen zeigten, was sie und ihre Hunde bereits drauf haben. Foto: ter

Eines steht auf jeden Fall fest – der Hundesportverein Nordwalde hat sich mit dem neuen Übungsplatzgelände im Scheddebrock auf dem Hof der Familie Unewisse sehr verbessert. Am Sonntag weihte Diakon Franz Hüwe , der selber einen Jack Russel besitzt, den Platz in einer feierlichen Zeremonie. Dabei wurden auch geweihte Marienplaketten auf dem Gelände eingegraben und um Schutz für Mensch und Tier gebeten.

„Zwei Jahre habe ich darauf gewartet, euch sagen zu können, ich begrüße euch auf dem neuen Platz“, freute sich Jörg Lüpkes, Erster Vorsitzender, riesig. Hundesport habe leider keine große Lobby, meinte Lüpkes. „Hunde können beißen und wir wollen was dagegen tun“, bekräftigte der Vorsitzende. Er blickte auf die vergangenen Jahre zurück und die schwierige Suche nach einer neuen Heimat für den Hundesportverein.

„Wir wollten wieder in eine ländliche Umgebung, damit niemand gestört wird“, betonte Lüpkes. Dabei haben sich viele Leute für den Verein eingesetzt. Die Gemeinde hat kein Geld, aber die Ämter haben geholfen wo es ging. „Und dann kam ich von der Nachtschicht und es rief jemand an der sagte, er hätte ein Gelände“, schilderte Lüpkes. Das war Karl Unewisse. Also ist er hingefahren. „Und wir sind hier so lieb aufgenommen worden. Das kannten wir gar nicht mehr“, meinte der Vorsitzende.

Bürgermeisterin Sonja Schemmann hatte eine kleine Spende mitgebracht. Wie bei der Autowerbung hätte der Verein doch Unmögliches möglich gemacht. Sie zitierte aus dem Markus- Evangelium. „Alle Dinge sind möglich für den, der glaubt“, so Schemmann. Hunde und Begleiter könnten auf diesem Gelände lernen, richtig miteinander auszukommen. Dann wurde eine alte Hundeleine vor dem Zugang zerschnitten und die Jugendgruppe zeigte, was sie und ihre Hunde so drauf haben. Hüpfburg, Kaffee, Kuchen, Grillwurst und Vorführungen aus der Arbeit des Vereins unterhielten die Besucher.

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