Musik-Gala des Nordwalder Frauenchores
Vergnüglich verpacktes Klangbild

Nordwalde -

Die große Musik-Gala zum 30-jährigen Bestehen des Nordwalder Frauenchors demonstrierte am Samstagabend in beeindruckender Weise nicht nur gekonnte Unterhaltung, sondern auch, wie schön es ist, wenn Generationen miteinander harmonieren.

Sonntag, 19.11.2017, 14:11 Uhr

Fast zwei Jahre lang hatte der Frauenchor auf diesen Abend hingeprobt – und machte ihn mit Hilfe des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr für alle Zuhörer zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Fast zwei Jahre lang hatte der Frauenchor auf diesen Abend hingeprobt – und machte ihn mit Hilfe des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr für alle Zuhörer zu einem unvergesslichen Erlebnis. Foto: Dieter Klein

Auf der einen Seite der stattliche Jubiläumschor mit Dutzenden singender Mütter unter seinem jungen Dirigenten Michael Austenfeld. Auf der anderen Seite die Mitglieder des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr unter dem Dirigat von Joachim Bahr .

Und schließlich noch die beiden blutjungen Moderatorinnen Lisa Brokamp und Kathi Otte, die charmant plaudernd durch den Abend und das geradezu fantastisch gewählte Programm führten.

Wer beim Einzug des Chors mit dem Sprechblasen-Schmunzelsong „Barabba Ba“ noch an einen dörflichen Liederabend gedacht hatte, wurde schnell und gründlich angenehm enttäuscht. „Herz, was willst Du mehr“ strahlte es schon bald nach Beginn auf vielen Gesichtern im KvG-Forum.

Denn jetzt war klar, was die fast zweijährige Probenarbeit mit Chorleiter Austenfeld, zuletzt noch unterstützt von der Dozentin für Stimmbildung Heide Bertram, gebracht hatte: Der Chor glänzte als großes Klangbild in vergnüglich verpackter Disziplin.

Bei beliebten Ohrwürmern wie „Amarillo“ oder „Atemlos“ ebenso wie beim „Abba-Medley“ oder „Lieder der Nacht“. Noch deutlicher wurde die großartig gehaltene Konzentration beim Lieblingswerk aller Chorvereinigungen: dem Gefangenenchor aus „Nabucco“.

Nicht zu vergessen: Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr. Man sah es Bürgermeisterin Sonja Schemann deutlich an, dass sie zu Recht stolz auf diese Unterabteilung ihrer St. Florian-Jünger ist. „Let me entertain you“ („Lass mich dich unterhalten“), einer der ersten Titel der Blauröcke-Kapelle war – wie sich bald herausstellte – nicht nur ein Versprechen. Ihm folgten nämlich prächtig intonierte Film- und Musical-Melodien wie „Bon Jovi“, „König der Löwen“, oder „Best of Beatles“. Womit die Löschzug-Formation zweifelsfrei einen maßgeblichen Anteil am Gelingen dieses großen Abends beitrug. Was also passte besser zum Finale: Die „Europahymne“ oder „Oh happy Day“? Der Beifall sagte es ganz deutlich: Beides!

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