Bilderausstellung „Lichtmalerei“ eröffnet
Graffiti im Rathaus

Nordwalde -

Schon seit Januar hängen die Bilder im Nordwalder Rathaus. Die offizielle Eröffnung der Ausstellung „Lichtmalerei“ fand aber erst jetzt statt. Anwesend waren dabei auch die Künstler: Schüler der St.-Elisabeth-Schule.

Donnerstag, 08.03.2018, 18:03 Uhr

Zur Eröffnung der Bilderausstellung „Lichtmalerei“ kamen die Künstler persönlich ins Rathaus. Bürgermeisterin Sonja Schemmann ging mit den Schülern der St.-Elisabeth-Schule anschließend noch Essen.
Zur Eröffnung der Bilderausstellung „Lichtmalerei“ kamen die Künstler persönlich ins Rathaus. Bürgermeisterin Sonja Schemmann ging mit den Schülern der St.-Elisabeth-Schule anschließend noch Essen. Foto: Vera Szybalski

Bewundern lassen sich die Kunstwerke im Rathaus schon seit Januar. Zu sehen sind bunte, leuchtende Kreise, ein Smiley oder eine Figur, die einem Engel gleicht, alles auf schwarzem Grund. Gestern wurde die Bilderausstellung „Lichtmalerei“ offiziell eröffnet. Dafür reisten auch die Künstler extra an: Schüler der 9b der Burgsteinfurter St.-Elisabeth-Schule.

„Ich freue mich, dass das geklappt hat und es sich die Lehrerinnen und Schulleiter Benedikt Oestreich nicht nehmen lassen, die Ausstellung im Rathaus offiziell zu eröffnen“, sagte Sonja Schemmann bei der Begrüßung im Sitzungssaal. Bei der Abschlussveranstaltung des letzten Jahrgangs der Schule hatte die Bürgermeisterin die Bilder zum ersten Mal gesehen und war „total beeindruckt“: „Die Bilder wirken richtig klasse.“

Das Geheimnis der Bilder

In einer Projektwoche der St.-Elisabeth-Schule – eine Förderschule mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“ – hatten die Schüler die sogenannten Light Graffiti erstellt. Lehrerin und Projektgruppenleiterin Ulrike Lagemann benötigte dazu viele bunte Lichter, eine Kamera mit langer Belichtung, einen dunklen Raum in der Schule. „Und wir brauchen natürlich Künstler und Bewegung“, sagte sie. „Das ist das ganze Geheimnis der Bilder.“

Die Schüler experimentierten mit verschiedenen Lichtquellen, von einer ganz normalen Taschenlampe über eine Leuchtkugel bis zu einem Discolicht. Durch die Bewegung im dunklen Raum entstanden dank einer Fotokamera die speziellen Bilder. Für manche musste das Licht zwischendurch gelöscht werden – nur so entstand beispielsweise der Smiley auf schwarzem Grund. Bei genauer Betrachtung der Bilder kann man die Künstler entdecken. „Man kann ganze Gesichter, einzelne Schüler aber mindestens erahnen“, stellte Schemmann fest.

Friederike sorgt für Absage

Glücklich ist über die Ausstellung nicht nur die Gemeinde. „Wir freuen uns riesig und sind geehrt, dass wir hier ausgestellt sind“, sagte Lagemann. Dass die Bilder schon seit Januar im Rathaus hängen, hat einen Grund: Eigentlich sollte die Eröffnung der Ausstellung beim Neujahrsempfang der Gemeinde stattfinden. Der fiel aber aus, weil Sturm „Friederike“ an dem Tag die Region im Griff hatte. Zu betrachten sind die Bilder im Rathaus noch bis zum Ende des Schuljahres.

Zum Thema

Die Bilder der Schüler können käuflich erworben werden. Sie kosten pro Bild 50 Euro. Das Geld kommt der St.-Elisabeth-Schule zugute. Kontakt: Sabine Pelken, Telefon 0 25 73 / 92 91 33.

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