Kardinal-von-Galen-Schule kooperiert mit Trimatec
Die Nähe ist von Vorteil

Nordwalde -

Die Kardinal-von-Galen-Schule hat seine achte Kooperation geschlossen. Die Zusammenarbeit mit der Firma Trimatec unterzeichnete Schulleiterin Karla Müsch-Nittel am Dienstag. Im Maßnahmenplan für das kommende Schuljahr sind sechs Projekte festgehalten.

Dienstag, 10.04.2018, 17:04 Uhr

Unterzeichneten am Dienstagmorgen die Kooperationsvereinbarung: Karla Müsch-Nittel, Schulleiterin der Kardinal-von-Galen-Schule, und Carsten Waltring, bei der Firma Trimatec für die Auszubildenden zuständig.
Unterzeichneten am Dienstagmorgen die Kooperationsvereinbarung: Karla Müsch-Nittel, Schulleiterin der Kardinal-von-Galen-Schule, und Carsten Waltring, bei der Firma Trimatec für die Auszubildenden zuständig. Foto: Vera Szybalski

Es hat nicht lange gedauert bis feststand, dass die Kardinal-von-Galen-Schule und die Firma Trimatec harmonieren. „Nach dem ersten Treffen wussten wir direkt: Das passt“, sagt Schulleiterin Karla Müsch-Nittel . Am Dienstagmorgen folgte der letzte Schritt auf dem Weg zur Partnerschaft. Müsch-Nittel als Vertreterin der Gesamtschule und Carsten Waltring für Trimatec unterschrieben eine Kooperationsvereinbarung. Eine intensive Zusammenarbeit im Bereich der Berufsorientierung wird darin festgehalten.

Viele kleinere Projekte möglich

Der Maschinenbauer Trimatec ist für die KvG-Schule der achte Kooperationspartner. Dass das Unternehmen seinen Standort in Nordwalde hat, ist von Vorteil. „Wir wollen die Nähe zu Schule ausnutzen“, sagt Müsch-Nittel. Dadurch sind auch viele kleinere Projekte möglich wie Exkursionen im Technikunterricht.

Im Maßnahmenplan sind die ersten Kooperationsprojekte festgehalten. Insgesamt sind es sechs. Dazu gehört, dass ein oder zwei Neuntklässlern ein dreiwöchiges Praktikum bei Trimatec ermöglicht werden soll. Auch an einem Schnuppertag im Unternehmen sollen Schüler der Gesamtschule teilnehmen können. Außerdem sollen die Ausbildungsbotschafter des Maschinenbauers die Jahrgangsstufen neun und zehn über ihre Berufe informieren.

Sehr gut angenommen

Der Maßnahmenplan soll im Schuljahr 2018/2019 umgesetzt werden. Dann wird überprüft, welche Projekte sich bewährt haben. „Wir lassen uns überraschen, wie das angenommen wird“, sagt Carsten Waltring, der bei Trimatec für die Auszubildenden zuständig ist.

Die Gesamtschule hat mit den Kooperationen gute Erfahrungen gemacht. „Das wird von den Jugendlichen sehr gut angenommen“, sagt Müsch-Nittel. „Die Partner sind auch in der Schule präsent.“ Die Schüler würden wissen, dass es in der Gegend der Schule viele gute Firmen gebe. Wenn bekannt ist, dass vor ihnen schon Mitschüler ein Praktikum bei einem Unternehmen gemacht haben, nimmt das die Hemmschwelle bei der Bewerbung.

Nicht alles neu erfinden

„Besonders ist bei uns, dass sich die Kooperationspartner zusammengeschlossen haben“, sagt Müsch-Nittel. Gemeinsam hatten sie eine Berufserkundungsveranstaltung organisiert. Der große Vorteil der Zusammenarbeit mit den Partnern sei, dass es nicht jedes Mal von vorne losgeht. Ansprechpartner etwa seien bekannt, sagt Müsch-Nittel: „Es muss nicht alles immer neu erfunden werden.“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5651432?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F181%2F
Rosenmontagszug mit fröhlichen Holländern und strahlendem Prinz Karneval
Für Prinz Thorsten II. Brendel (2.v.r.) ist der schönste Moment der ganzen Session gekommen: Mit den Adjutanten Frank Hoffmann (v.l.), Andreas Koch und Christian Lange rollt er auf den Prinzipalmarkt zu.
Nachrichten-Ticker