Bachkonzert Nr. V
Orgelführung mit Konzert

Nordwalde -

Kann Orgelmusik populär sein? Es gibt zumindest ein Orgelstück, das jeder kennt: Bachs berühmte Toccata und Fuge d-moll. Und mit genau diesem Stück wird Organist Professor Ludger Lohmann aus Stuttgart das nächste Orgelkonzert in der St.-Dionysius-Kirche am 9. September eröffnen.

Mittwoch, 05.09.2018, 17:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 05.09.2018, 17:00 Uhr
Die denkmalgeschützte Orgel in der St.-Dionysius-Kirche stammt aus dem Jahr 1711 und kann vor Beginn des Bach-Konzertes besichtigt werden. Die Führung übernimmt Kirchenmusiker Thorsten Schlepphorst.
Die denkmalgeschützte Orgel in der St.-Dionysius-Kirche stammt aus dem Jahr 1711 und kann vor Beginn des Bach-Konzertes besichtigt werden. Die Führung übernimmt Kirchenmusiker Thorsten Schlepphorst. Foto: nn

Kann Orgelmusik populär sein? Es gibt zumindest ein Orgelstück, das jeder kennt: Bachs berühmte Toccata und Fuge d-moll. Und mit genau diesem Stück wird Organist Professor Ludger Lohmann aus Stuttgart das nächste Orgelkonzert in der St.-Dionysius-Kirche eröffnen. Zu hören ist dies beim Konzert am kommenden Sonntag (9. September). Beginn ist um 15 Uhr. Das Orgelkonzert ist das fünfte von geplanten zwölf mit sämtlichen Orgelwerken Bachs. Der Einritt beträgt acht Euro, Schüler und Studenten haben freien Eintritt.

Vorgeschaltet ist um 11.30 Uhr an diesem Sonntag eine Orgelführung im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals“. Hierbei kann jeder die Orgel einmal unter dem Aspekt des klingenden Denkmals betrachten. Das Gehäuse der Nordwalder Barockorgel stammt aus dem Jahr 1711 und steht auf der Liste der denkmalgeschützen Werke in Nordwalde.

Kirchenmusiker Thorsten Schlepphorst wird allen Interessierten die Orgel zeigen. Je nach Andrang wird auch ein Blick ins Innere der Orgel möglich sein, denn den Großteil der 1380 Pfeifen kann man von Außen gar nicht sehen.

Am 29. September (Samstag) um 19.30 Uhr gibt es ein Konzert zum Thema „Konfrontationen“ heran. Auf den ersten Blick ein „gewöhnliches“ Konzert, sagt Schlepphorst, steht doch die „Deutsche Messe“ von Franz Schubert dabei im Mittelpunkt. Dabei erklingt Bach (Jesus bleibet meine Freude – aus der „Kunst der Fuge“) und Teile aus der „Missa Rigensis“ des lettischen Komponisten Ugis Praulins.

Die Zuhörer können sich dabei von der Anrichtung der Stücke überraschen lassen. Es musizieren „venestra musica“ unter der Leitung von Thorsten Schlepphorst und das Holzbläserensemble der Musikschule Steinfurt unter der Leitung von Arndt Winkelmann.

Wem Zuhören allein nicht reicht, kann zu einem offenen Singen am 18. September um 20 Uhr in den Pfarrsaal kommen. Der Abend beginnt um 19 Uhr mit einem Ökumenischer Gottesdienst in der Pfarrkirche, mitgestaltet vom Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der „Fairen Woche“ in Nordwalde statt. Zudem gibt es an diesem Abend die Möglichkeit einer Weinprobe.

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