11. Nordwalder Biografietage
Die Tür zur eigenen Biografie öffnen

Nordwalde -

Organisator Matthias Grenda zieht ein positives Fazit der 11. Nordwalder Biografietage. Die Resonanz war gut, der Auftritt von Thomas Middelhoff und der Film von Angelika Schlüter gehörten zu seinen Höhepunkten. Nur einen Wunsch für die Veranstaltung im kommenden Jahr äußert Grenda.

Montag, 01.10.2018, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 20:00 Uhr
Matthias Grenda
Matthias Grenda Foto: Gunnar A. Pier

Nicht nur bei den Veranstaltungen am Wochenende, auch auf der Straße am Montagmorgen bekam Matthias Grenda noch Rückmeldungen zu den 11. Nordwalder Biografietagen. Die waren durchweg positiv. „Ich bin von mehreren Leuten angesprochen und beglückwünscht worden, wie toll das gelaufen ist“, sagt Grenda.

Zu seinen persönlichen Höhepunkten zählte der Auftritt von Thomas Middelhoff . „Ich war positiv überrascht, wie offen er gewesen ist. Das habe ich in der Form nicht erwartet.“ Auch die Vorführung des Films „Señora Pawlowsky“ von Angelika Schlüter gefiel Grenda: „Der Film hat den Zuschauern ermöglicht, in die eigene Biografie einzusteigen.“ Genau das möchte Grenda mit den Veranstaltungen erreichen: „Die Tür zu öffnen zur eigenen Biografie.“

Mit der Publikumsresonanz war er zufrieden. Zwischen 40 und 180 Besuchern seien da gewesen. „Ich will gar keine Stadionatmosphäre. Da ist der intime Austausch von Lebensgeschichten nicht möglich. Das heißt aber nicht, dass ich will, dass da nur drei Leute sitzen.“

Dieses Credo dürfte auch im kommenden Jahr gelten. Die ersten Anfragen für die 12. Nordwalder Biografietage zum Thema „Macht und Missbrauch“ hat Grenda bereits verschickt. An wen, will er nicht sagen. Aus welchen Themenfeldern die Personen kommen könnten, verrät Grenda aber: Kirche, Politik oder Banken. Wenn er sich für das kommende Jahr etwas wünscht, dann das: „Eine noch regere Beteiligung vom Publikum.“

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