Kirchenvorstandswahl in der Pfarrgemeinde St. Dionysius
Erstmals Stimmabgabe per Brief

Nordwalde -

Um ihre Stimme bei der Wahl zum neuen Kirchenvorstand abzugeben, müssen die Gemeindemitglieder von St. Dionysius erstmals nicht persönlich am Wahltag erscheinen. Stattdessen können sie ihre Stimme per Brief abgeben.

Samstag, 20.10.2018, 05:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 20.10.2018, 05:00 Uhr
Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup erhofft sich von der Briefwahl bei der anstehenden Kirchenvorstandswahl eine höhere Wahlbeteiligung.
Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup erhofft sich von der Briefwahl bei der anstehenden Kirchenvorstandswahl eine höhere Wahlbeteiligung. Foto: Vera Szybalski

Wer über die neuen Mitglieder des Kirchenvorstands mitbestimmen will, muss dafür am Wahltag nicht persönlich im Pfarrheim erscheinen. Denn die Mitglieder der Pfarrgemeinde St. Dionysius können ihre Stimme erstmals per Brief abgeben. „Wir versprechen uns davon eine höhere Wahlbeteiligung und damit mehr Unterstützung für die Ehrenamtlichen“, erklärt Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup , warum die Pfarrgemeinde auf das Angebot des Bistums Münster zur Briefwahl eingegangen ist.

Bei etwa acht Prozent habe die Wahlbeteiligung zuletzt gelegen, Schulte Eistrup hofft dieses Mal auf „15 Prozent plus“. Die Briefwahl fungiert auch als kleine Erinnerung, dass ein neuer Kirchenvorstand gewählt wird. Früher gab es keine Wahlbenachrichtigung. „Wir machen die Wahl damit präsenter, das ist sozusagen eine persönliche Einladung“, sagt Schulte Eistrup.

Am 17. und 18. November (Samstag und Sonntag) wird die Hälfte des Kirchenvorstands neu gewählt. Zehn Mitglieder gehören zu dem Vorstand, diese werden immer für sechs Jahre bestätigt. Alle drei Jahre wird gewählt. Von den fünf Mitgliedern, deren sechsjährige Amtszeit jetzt abläuft, stellen sich mit Michael Exner, Mareike Kamping und Lisa Lenfort drei wieder zur Wahl. Als Kandidaten aufstellen lassen haben sich zudem Ulrich Kumpmann, Andreas Liesenkötter, Werner Reckert und Ottilie Zumbusch. Von den sieben Kandidaten werden fünf in den neuen Kirchenvorstand gewählt. Dieser hat die Aufgabe, sich um die finanziellen Belange der Pfarrgemeinde zu kümmern, etwa bei den Kindergärten und den Gebäuden.

Ab kommenden Montag (22. Oktober) bis 7. November (Mittwoch) verteilen Ehrenamtliche die Wahlunterlagen in 60 Bezirken. Das sind mehr als 5000 Briefe, sagt Schulte Eistrup. Die Gemeindemitglieder können dann Zuhause ihr Kreuz machen und die Wahlunterlagen anschließend entweder per Post an das Pfarrbüro schicken oder direkt im Pfarrbüro abgeben.

Die Wahl endet am 18. November bereits um 16 Uhr, damit die Ehrenamtlichen Zeit haben, die Stimmen auszuzählen. Denn das war eine der Rückmeldungen aus anderen Gemeinden des Bistums, die bereits eine Briefwahl durchgeführt haben: Die Stimmauswertung dauert wesentlich länger. Deshalb die 16-Uhr-Frist, sagt Schulte Eistrup: „Sonst wird bis in die Nacht gezählt.“

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Wer nicht per Brief wählen möchte, sondern lieber seine Stimme persönlich im Pfarrheim oder im St.-Augustinus-Altenzentrum abgeben möchte, kann dies tun. Am 17. November von 17.30 bis 19.30 Uhr und am 18. November von 10 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr können die Wahlunterlagen im Pfarrheim abgeliefert werden und am 18. November von 8.30 bis 9.15 Uhr im St.-Augustinus-Altenzentrum. Wählen dürfen Gemeindemitglieder ab 18 Jahre.

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