Neubau des Bürgerzentrums
Entscheidung soll im Januar fallen

Nordwalde -

In Sachen Neubau des Bürgerzentrums wird es Anfang kommenden Jahres Neuigkeiten geben. Der Rat entscheidet über die Vergabe an einen der Bieter. Zuvor tagt noch ein drittes und letztes Mal das Bewertungsgremium. Auch ab wann die Bagger anrollen sollen, ist klar.

Samstag, 03.11.2018, 09:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 03.11.2018, 09:00 Uhr
Das alte Rathaus wird dem Bürgerzentrum weichen. Anfang kommenden Jahres entscheidet der Rat über die Vergabe an einen der Bieter. Ende des Frühjahrs oder Anfang des Sommers kann dann mit dem Bau begonnen werden, vermutet Bürgermeisterin Sonja Schemmann.
Das alte Rathaus wird dem Bürgerzentrum weichen. Anfang kommenden Jahres entscheidet der Rat über die Vergabe an einen der Bieter. Ende des Frühjahrs oder Anfang des Sommers kann dann mit dem Bau begonnen werden, vermutet Bürgermeisterin Sonja Schemmann. Foto: msc

Öffentlich war in diesem Jahr nicht viel zu hören vom Neubau des Bürgerzentrums. Hinter verschlossenen Türen beratschlagte das Bewertungsgremium die von den Bietern eingereichten Pläne. In ihrer Rede zum Etatentwurf in dieser Woche verkündete Bürgermeisterin Sonja Schemmann dann, dass die Gemeinde im Haushalt für das kommende Jahr und die beiden darauffolgenden mehr Geld für den Neubau einplanen muss, weil sich die Kosten im Bausektor erhöht haben. 2019 sollen 1,84 Millionen Euro ausgegeben werden. Die Gemeinde erhält Fördermittel in Höhe von 970 500 Euro.

Dritte und letzte Sitzung des Bewertungsgremiums

Klar ist jetzt, dass sich die Hoffnung, dass der erste Spatenstich noch in diesem Jahr erfolgt, zerschlagen hat. Die Entscheidung des Fachausschusses und des Rates, welcher Bieter den Zuschlag erhält, soll im Januar 2019 fallen. Zuvor tagt das Bewertungsgremium zum dritten und letzten Mal. Das Gremium diskutiert die städtebauliche Qualität der Entwürfe. „Die Preise kennt das Gremium nicht“, sagt Schemmann. „Es soll wirklich nur die architektonische Qualität überprüfen, ob alle Vorgaben erfüllt sind.“ Das Bewertungsgremium gibt dann eine Empfehlung an den Rat ab, der schließlich in einer nichtöffentlichen Sitzung über die Vergabe entscheidet. Dabei werden je zur Hälfte die städtebauliche Qualität und der Preis berücksichtigt.

Öffentlich werden die Pläne dann vermutlich Ende Januar oder Anfang Februar. In die Entscheidung eingebunden sind die Bürger nicht mehr. Sie wurden im Vorfeld, als die Leistungsbeschreibung erstellt wurde, beteiligt. Mitbestimmen dürfen die Nordwalder bald bei der Materialauswahl für die Ortsmitte. In die Frage, welches Pflaster, welche Sitzmöbel und Laternen künftig dort zu finden sind, werden sie eingebunden.

Bagger sollen in der Jahreshälfte 2019 anrollen

Ursprünglich sollten die Muster bereits in diesen Tagen auf dem Amillyplatz gezeigt werden, aber auch das verschiebt sich. Und das ist vielleicht gar nicht so schlecht, meint Schemmann: „Es ist gut, vorher zu wissen, wie das Bürgerzentrum aussehen wird.“ Besteht die Fassade aus Klinkern? Und wenn ja, welche Farbe haben diese? Fragen wie diese dürften bei der weiteren Gestaltung der Ortsmitte eine Rolle spielen. „Wenn das Wetter mitspielt, werden die Muster im Januar präsentiert“, sagt Sonja Schemmann.

Bis die Bagger anrollen, wird es bis zur Jahreshälfte 2019 dauern, vermutet die Bürgermeisterin: „Ich denke, dass Ende des Frühjahrs oder Anfang des Sommers mit dem Bau begonnen werden kann.“ Das Bewertungsgremium hat mit drei Sitzungen einmal mehr getagt als üblich und bei der Forderung nach weiteren Unterlagen baten die Bieter nicht selten um Fristverlängerung, erklärt Schemmann die Verzögerung des Baubeginns. Dass es in den vergangenen Monaten wenige Neuigkeiten zum Neubau gegeben habe, habe auch etwas mit dem „sehr formellen“ Verfahren zu tun, sagt Sonja Schemmann: „Das macht es so schwierig, mit Informationen nach draußen zu gehen.“

Müssen die Verwaltungsmitarbeiter während des Baus umziehen?

Noch ist vieles unklar. Wenn sich Anfang kommenden Jahres der Rat für einen Entwurf entschieden hat, dürfte es Antworten auf viele Fragen geben. Etwa auf die Frage, ob die Verwaltungsmitarbeiter während des Neubaus in den Räumen des Rathauses verbleiben oder übergangsweise umziehen müssen.

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