Neujahrsempfang: Nordwalde steht vor großen Aufgaben
2019 wird ein spannendes Jahr

Nordwalde -

„Der Neujahrsempfang der Gemeinde ist immer auch ein Anlass, Dank zu sagen an die vielen Bürger, die ohne viel Aufhebens ehrenamtlich tätig sind und dazu beitragen, dass unser Ort lebens-. und liebenswert ist und bleibt“, betonte Bürgermeisterin Sonja Schemmann bei der Begrüßung im Forum der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule die Gäste.

Mittwoch, 09.01.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 09.01.2019, 18:30 Uhr
Bürgermeisterin Sonja Schemann (l.) und ihre Stellvertreter Heinz Bölscher (3.v.r.) und Ewald Pölking (r.) gratulierten dem Vorstand des Fördervereins der KvG-Gesamtschule für ihren großen persönlichen Einsatz zum Wohle der Schule (v.l.): Susanne Thedieck (Vorsitzende)), Astrid Wiedemeyer (Zweite Vorsitzende), Heidi Hemsing (Beisitzerin), Verena Böller (Kassiererin) und Guido Horstmann (Schriftführer).
Bürgermeisterin Sonja Schemann (l.) und ihre Stellvertreter Heinz Bölscher (3.v.r.) und Ewald Pölking (r.) gratulierten dem Vorstand des Fördervereins der KvG-Gesamtschule für ihren großen persönlichen Einsatz zum Wohle der Schule (v.l.): Susanne Thedieck (Vorsitzende)), Astrid Wiedemeyer (Zweite Vorsitzende), Heidi Hemsing (Beisitzerin), Verena Böller (Kassiererin) und Guido Horstmann (Schriftführer). Foto: Detlef Held

„Der Rat hat im letzten Jahre die Weichen für ein neues Gesicht Nordwaldes gestellt. Der Bebauungsplan Ortsmitte ist einstimmig verabschiedet worden. das allein verspricht ein aufregendes und spannendes 2019“, machte die Bürgermeisterin den Vertretern von Vereinen und Organisationen, der Politik, der Kirche und Mitarbeiter der Verwaltung deutlich. Der Architektenentwurf wird Ende des Monats öffentlich vorgestellt. Der Plan wird zudem öffentlich im Rathaus ausgehängt.

Schemmann : „Der Umbau der Ortsmitte mit dem Neubau des Bürgerzentrums – kalkulierte Bauzeit 15 bis 18 Monate – wird für uns alle eine Herausforderung, die wir alle gerne annehmen, denn sie bringt uns wirklich weiter.“

Beteiligt werden sollen alle Nordwalde an Ideen für die optische Gestaltung der Ortsmitte, macht die Bürgermeisterin deutlich. Dazu wird es auch eine Bürgeranhörung geben, bei der mitdiskutieren ausdrücklich erwünscht ist.

Ein weiterer Schwerpunkt wird ein neues Verkehrskonzept sein. Auch soll für das Gelände der alten Reithalle eine Planänderung erfolgen. Weitere Pläne sind die Bebauung zur innerörtliche Nahverdichtung und die Bebauung im Gebiet Dömerstiege/Feldstraße. „Wir brauchen dringend Wohnungen, stellte Schemmann fest, auch weil Nordwalde wächst. „Mit 0,7 Prozent Bevölkerungszuwachs müssen wir weitsichtig planen, beispielsweise bei der Entwicklung von Kindergärten und Schulen.“

Ein wichtige Personalentscheidung steht zudem bevor. Am 19. Januar (Samstag) findet ein Kommando wechsel bei der Feuerwehr statt. Wehrführer Norbert Schöer und sein Stellvertreter Uwe Schmitz (beide seit Februar 2001 im Amt) geben das Kommando ab. Der Rat hat schon ihre Nachfolger bestimmt. Beide sind ein Beispiel dafür, sich zum Wohle der Gemeinschaft zu engagieren.

Bei den vielen Ehrenamtsaktivitäten wurden zwei besonders ausgewählt. Dazu gehört Marie Weßels, die über viele Jahre den „Eine-Welt-Laden“ eigenverantwortlich betreibt. „Sie kann aus persönlichen Gründen heute Abend nicht da sein. „Ich werden ihr den Dank und die besten Wünschen persönlich übermitteln“, stellte die Bürgermeisterin unter großem Beifall der Versammlung fest.

„Engagement macht Schule“ und „eine gute Schule holt das Beste aus jedem Kinde heraus“ ist die Zielsetzung des Fördervereins der KvG-Gesamtschule. Gegründet 1989 hat der Verein aktuell 350 Mitglieder. Seit 2013 ist Susanne Thedieck die Vorsitzende. Hinzu kommen 22 Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft, ohne die so manche Fördermaßnahmen überhaupt nicht umsetzbar wäre. Der Erfolg des Vereins liegt in der engen Abstimmung mit der Schule. Dabei geht es nicht darum, die Schule schöner zu gestalten. Die Ausgestaltung der Bibliothek mit PC und Büchern, Anschaffung von Musikinstrumenten, Einrichtung eines Tonstudios, eine neue Cafeteria-Küche, finanzielle Unterstützung von Schüler bei Klassenfahrten, sind nur einige der Aktivitäten, die die Schule attraktiv macht. Wichtig auch eine Frühstückscafeteria einmal im Monat oder die Verbesserung der Toilettensituation, sind über Jahre verwirklicht wurden. In Planung eine Mammutprojekt: Die Umgestaltung des Schulhofes. „Der Verein ist so etwas wie das Herzstück der Schule“, so Schemmann.

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