Projekt „Singende Gangolfschule“ trat zum 100. Mal auf
Begeisterung ist ungebrochen

Nordwalde -

„Singen macht Spaß“ war das Eingangslied des Projektes „Singende Gangolfschule“ bei dem 100. Auftritt aller aktuell 167 Grundschüler in der Turnhalle. Und nachdem alle Klassen mit ihrer Lehrerinnen ihren Platz eingenommen hatten, konnte die gut halbstündige Musikstunde beginnen.

Freitag, 08.02.2019, 17:00 Uhr
Insgesamt 167 Schulkinder sangen bei der 100. Auflage des Projektes „Singende Gangolfschule“ mit.. Auch der Seniorenchor (kl. Bild l.) stimmte mit ein. Stolz hielten Maja, Lenya und Denia, alle Mitglieder im Schulchor, die Zahl 100 hoch (kl. Bild r.).
Insgesamt 167 Schulkinder sangen bei der 100. Auflage des Projektes „Singende Gangolfschule“ mit.. Auch der Seniorenchor (kl. Bild l.) stimmte mit ein. Stolz hielten Maja, Lenya und Denia, alle Mitglieder im Schulchor, die Zahl 100 hoch (kl. Bild r.). Foto: Detlef Held

„Das wird das 100 Mal schaffen werden, war bei der Einführung dieser etwas anderen Schulstunde im Juni 2013 nicht wirklich zu erwarten“, erinnert sich Schulleier Heinz-Gerd Rulofs noch heute an den Auftakt.

Die Idee dazu hatte Kirchenmusiker Thorsten Schlepphorst, der auch den Schulchor der Grundschule betreut. „Ich wolle einfach alle Kindern erreichen und ihnen die Musik nahe bringen“, so Schlepphorst. Und das geht mit Singen nahezu ideal.“ Er fand offene Ohren bei der Schulleitung, dem Schulpflegschaftsvorsitzenden, der Gemeinde und der Musikschule Steinfurt und vor allem bei den Kindern selbst.

Seitdem ist das Singen festen Bestandteil des Schulprogramms. Alle 14 Tage immer freitags nach der großen Pause findet das Schulsingen statt, geleitet von Thorsten Schlepphorst. Der Kirchenmusiker aber übt nicht nur mit den Schülern, auch das Kollegium der Schule wird einmal im Monat von ihm geschult, damit die Gesangseinheiten auch in den täglichen Musikunterricht einfließen können.

„Ziel des Singprojektes ist unter anderem auch die Konzentrationsfähigkeit der Kinder zu stärken, den Respekt untereinander zu fördern, das Gedächtnis zu trainieren und somit das Sozialverhalten noch besser werden zu lassen“, macht der Schulleiter deutlich.

Und das die Kinder ihren Spaß an diesem gemeinsamen Singen haben, spürte man bei den insgesamt fünf Liedern („Gummibär“, „Epo etata“, „Schallala“, „Der Zauberer Korinthe“, „Sei bloß still, macht keinen Rabatz“).

Alle Sänger waren textsicher und auch die ergänzende kleine Choreografie wie Aufstehen, Klatschen oder Trampeln – alles im Takt – klappte.

Ergänzt wurde das Repertoire durch den Seniorenchor, der mit dem Ohrwurm „Mit 66 Jahren“ deutlich machte, dass das Singen auch in hohem Alter immer eine tolle Abwechslung ist.

Davon überzeugten sich gestern auch einige Eltern und als besonderer Gast Bürgermeisterin Sonja Schemmann, die allen Sängern großen Beifall spendeten.

Zum Abschluss hatten einige Kindern dem Chorleiter Thorsten Schlepphorst als Dank und Anerkennung für seine jahrelanges Engagement einen Violinenschlüssel backen lassen, als Zeichen dafür, dass dieser musikalische „Unterricht“ im Schulalltag nicht mehr fehlen darf.

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