Sitzung des Betriebsausschusses
Konzept zur Wasserversorgung

Nordwalde -

Die Gemeinde Nordwalde stellt in der Sitzung des Betriebsausschusses am Donnerstag (14. Februar) um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses ihr Wasserversorgungskonzept vor.

Dienstag, 12.02.2019, 22:00 Uhr
Die Gemeinde stellt im Betriebsausschuss ihr Wasserversorgungskonzept vor.
Die Gemeinde stellt im Betriebsausschuss ihr Wasserversorgungskonzept vor. Foto: Colourbox.de

Das neue Wasserversorgungskonzept der Gemeinde steht auf der Tagesordnung der Sitzung des Betriebsausschusses am Donnerstag (14. Februar) um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. „Mit der Novellierung des Landeswassergesetzes vom Juli 2016 wurde erstmalig die Pflicht zur Vorlage eines Wasserversorgungskonzeptes durch die Gemeinden vorgegeben“, heißt es in der Beschlussvorlage für den Rat. Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes habe anschließend die Aufstellung und die Inhalte eines Wasserversorgungskonzeptes konkretisiert.

Frist-Verlängerung

„Das Wasserversorgungskonzept ist – analog zum Abwasserbeseitigungskonzept – durch den Rat der Gemeinde zu beschließen und der Bezirksregierung vorzulegen.“ Eigentlich hätten wir dieses Konzept, das wir gemeinsam mit den Stadtwerken Steinfurt erstellt haben, zum 1. Januar des vergangenen Jahres vorlegen müssen“, erklärt Thorsten Menzel von der Verwaltung. Wir haben allerdings aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls des Meisters beim Wasserwerk eine Verlängerung beantragt, und jetzt sind wir mit dem Konzept fertig.“ Eine Fortschreibung erfolge in einem Turnus von sechs Jahren, erklärt Menzel weiter.

Das Wasserversorgungskonzept beinhaltet Aussagen zum Gemeindegebiet, die Beschreibung des Wasserversorgungssystems, die aktuelle Wasserabgabe sowie den Wasserbedarf. Weiter enthalten ist eine Wasserbilanz sowie mögliche künftige Veränderungen. Zudem werden in dem Konzept die Rohwasserüberwachung, die Trinkwasseruntersuchung und die Beschaffenheit Wassers, ebenso wie dessen Transportwege beschrieben. Enthalten ist zudem eine Gefährdungsanalyse.

Keine Gefährdung

Abschließend werden Maßnahmen zur langfristigen Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung dargelegt. „Das Konzept musste die Gemeinde vorlegen, wie alle anderen Gemeinden auch“, klärt Menzel auf. Es gebe keinen aktuellen Anlass, sich bezüglich der Wasserversorgung Sorgen zu machen. Auch hinsichtlich der Qualität des Wassers gebe es keine Bedenken. „Die versorgungstechnischen Unterlagen sowie Nachweise der organisatorischen Struktur der Stadtwerke Steinfurt lassen für die gemeinde Nordwalde den Schluss zu, dass durch die getroffenen Maßnahmen eine mögliche Gefährdung der Versorgung ausgeschlossen werden kann“, heißt es in dem Konzept.

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