Generalversammlung KAB St. Paulus
Vorstandsspitze macht ein Jahr weiter

Nordwalde -

Bei der Jahreshauptversammlung der KAB St. Paulus fanden sich keine neuen Kandidaten für den Vorstand. Deshalb erklärte sich das bisherige Leitungsteam bereit, noch für ein Jahr weiterzumachen. Wenn sich dann keine Personen finden, die kandidieren, könnte der Verein aufgelöst werden.

Montag, 18.03.2019, 16:48 Uhr
Mangels Kandidaten macht der Vorstand der KAB St. Paulus noch ein Jahr weiter. Auf der Tagesordnung der Versammlung standen außerdem die Ehrungen langjähriger Mitglieder.
Mangels Kandidaten macht der Vorstand der KAB St. Paulus noch ein Jahr weiter. Auf der Tagesordnung der Versammlung standen außerdem die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Foto: Matthias Lehmkuhl

Wohl nahezu jeder gemeinnützige Verein oder Verband in ländlichen Regionen bemüht sich heutzutage vergebens darum, mehr Mitglieder zu generieren oder zumindest den aktuellen Stand zu halten, sondern auch um Frauen und Männer zu finden, die sich aktiv in der Vorstandsetage engagieren. Richard Münning fragte bei der Generalversammlung der KAB St. Paulus in die Runde, ob nicht jemand bereit wäre, seinen Posten als Ersten Vorsitzenden zu übernehmen. Gleichzeitig stellten Kassiererin Ingrid Wellen-Hummert und Beisitzer Werner Böckenfeld ihre Ämter zur Disposition.

„Wir haben schon geahnt, dass sich keiner meldet. Deswegen haben wir uns bereit erklärt, noch ein Jahr dranzuhängen, damit noch Zeit ist, Nachfolger zu finden“, erklärte Richard Münning. Alle drei wurden im Saal des St.-Augustinus-Altenzentrums von den mehr als 40 Mitgliedern einstimmig für ein Jahr wiedergewählt. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Schriftführerin Martina Heinze ebenfalls im nächsten Jahr nicht mehr im Vorstand der KAB St. Paulus weiterarbeiten möchte. „Im kommenden Jahr müssen wir Nägel mit Köpfen machen, sonst droht eine radikale Lösung“, deutete Richard Münning die Auflösung der KAB St. Paulus an.

Nach dem Gedenken an im vergangenen Jahr sechs verstorbene Mitglieder und der Ehrungen langjähriger Mitglieder (siehe Infokasten) blickte Martina Heinze zurück auf die vielen Veranstaltungen in 2018, an denen teilweise weniger KABler teilgenommen hatten, als erhofft. In Vertretung der verhinderten Kassiererin Ingrid Wellen-Hummert, präsentierte der Zweite Vorsitzende Roland Höffker den Kassenbericht. „Aktuell haben wir 113 Mitglieder. Weil seit dem 1. Januar aufgrund der neuen Verbandsabgabe höhere Jahresbeiträge abgebucht worden sind, haben einige ihre Mitgliedschaft gekündigt“, bemerkte Höffker.

47 Prozent unserer Mitglieder sind älter als 80 Jahre und nur fünf Prozent bis 49 Jahre alt.

Richard Münning

Da auch die Kontoführungsgebühren und die Fixkosten höher ausgefallen waren, blieb im vergangenen Jahr nur ein kleines Plus in der Kasse der KAB St. Paulus. Peter Ruwe und Martina Wenning hatten die Kasse geprüft und nichts beanstandet. Ergo erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes. Alwin Löbbert wird anstelle von Martina Wenning im nächsten Jahr die Kasse prüfen. Richard Münning beschrieb die aktuelle Entwicklung der Altersstruktur in der KAB St. Paulus. „Bei uns sieht es nahezu genauso aus, wie im Diözesanverband“, erläuterte Münning. Jeweils zu einem Drittel seien bis 60 Jahre, zwischen 61 und 75 Jahre sowie über 75 Jahre alt. „Es sind sogar 47 Prozent unserer Mitglieder älter als 80 Jahre und nur fünf Prozent bis 49 Jahre alt“, zeigte der Erste Vorsitzende das Altersproblem der 95 Jahre alten KAB St. Paulus auf. Doch keiner Im Saal hatte ein Patentrezept, um jüngere Leute für die Katholische Arbeitnehmerbewegung zu begeistern. Am Ende der Generalversammlung wurde der Film über die 800 Jahrfeier von Nordwalde im Jahr 1951 von Josef Löbbert gezeigt.

Ehrung langjähriger Mitglieder

Bei der KAB St. Paulus wurden langjährige Mitglieder ausgezeichnet. Dazu gehörten Agnes Langener (60 Jahre Mitgliedschaft), Elisabeth und Josef Grummel sowie Margarete und Heinrich Janning (40) und Hans Swoboda (25).

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