Wiedersehen 60 Jahre nach der Schulentlassung
Mit dem Oldtimer auf Entdeckungstour

Nordwalde -

Sogar aus Berlin reiste ein ehemaliger Schüler der Volksschule nach Nordwalde. Bei einer Bustour gab es viel zu entdecken.

Sonntag, 24.03.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 25.03.2019, 14:40 Uhr
Vor 60 Jahren wurden diese Frauen und Männer aus der Volksschule entlassen. Am vergangenen Wochenende trafen sie sich wieder.
Vor 60 Jahren wurden diese Frauen und Männer aus der Volksschule entlassen. Am vergangenen Wochenende trafen sie sich wieder. Foto: Sigrid Terstegge

Auch wenn es schon 60 Jahre her ist, die ehemaligen Schüler der Kardinal-von-Galen-Volksschule treffen sich immer noch gerne von Zeit zu Zeit. „Am 14. März 1959 sind wir von der Schule verabschiedet worden“, weiß jemand aus der fröhlichen Runde, die sich am Samstag zusammengefunden hat. Klassenlehrerin war damals Frau Redemann. Sogar, dass diese mit Vornamen Ilse hieß, ist in Erinnerung. Damals wussten die Schüler oft nur die Nachnamen ihrer Lehrkräfte.

Von 25 angeschrieben Ehemaligen sind 16 zu dem Treffen gekommen. Einer sogar aus Berlin. Auch nach Frankfurt und ins Ruhrgebiet hat es die damaligen Schüler verschlagen. Viele sind allerdings im Kreis Steinfurt geblieben. „Alle fünf Jahre organisieren wir diese Klassentreffen“, erzählt Brigitte Schüller , die zusammen mit Martin Vedder und Hubertus Hidding das Programm zusammengestellt hat.

So haben die Teilnehmer zuerst einmal Kaffee und Kuchen bei ihrem früheren Schulkollegen Franz-Josef Keukenbrink genossen. Er verdient sein Brot mit einem Frühstücksservice, dessen Wagen im Umkreis unterwegs sind. „Danach sind wir zu seinem Hallenneubau gefahren, der momentan im Gewerbegebiet hinter der Bahn errichtet wird“, sagte Schüller. Dafür hatte die Gruppe den Oldtimerbus von Schäpers gemietet. Der ist aus dem Jahr 1954 – also nur unwesentlich älter als der Entlassjahrgang.

Weiter ging es mit einer Tour durch Nordwalde. „Alles unsere alten Wirkungsstätten“, meint Schüller mit einem Schmunzeln. Das ursprüngliche Schulgebäude – jetzt noch Heimatmuseum - am ZOB dürfte nicht mehr lange zu besichtigen sein. Wer weiß, ob es beim nächsten Treffen noch steht.

Schließlich endete die Rundfahrt im Café Dillmann, wo der Tag mit einem Essen ausklang.

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