Mystery-Thriller „Eises Kälte“ im KvG-Forum
Fast 600 Zuschauer sehen Krimi

NORDWALDE -

Auch wenn es in Nordwalde kein Kino gibt – Kinogefühl kam am vergangenen Wochenende auf, als der Film „Eises Kälte“ im KvG-Forum gezeigt wurde. Große Leinwand, Popcorn und ein toller Sound waren mit dabei. Die insgesamt rund 600 Gäste hat der Mystery-Thriller aus der Feder des Nordwalders Klaus Kormann, den der ebenfalls in Nordwalde lebende Regisseur Roland Busch filmisch umsetzte, begeistert.

Montag, 25.03.2019, 23:00 Uhr aktualisiert: 26.03.2019, 15:00 Uhr
Wie hier am Sonntagnachmittag war auch am Samstagabend das als Kinosaal umfunktionierte KvG-Forum proppevoll, als der 90-minütige Mystery-Thriller mit Lokalkolorit „Eises Kälte“ gezeigt wurde.
Wie hier am Sonntagnachmittag war auch am Samstagabend das als Kinosaal umfunktionierte KvG-Forum proppevoll, als der 90-minütige Mystery-Thriller mit Lokalkolorit „Eises Kälte“ gezeigt wurde. Foto: Matthias Lehmkuhl

Das Forum der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule verwandelte sich am Wochenende in einen regelrechten Kinosaal. Vor einer großen Leinwand war eine Bühne aufgebaut. Ein leistungsstarker Beamer sorgte für ein tolles Bild und eine Dolby-Surround-Anlage für einen professionellen Ton. Es fehlten eigentlich nur die Parkett- und Balkonränge sowie der berühmte Eisverkäufer, der nach der Werbung früher immer versucht hat, sein Eiskonfekt an die Kinobesucher zu verkaufen.

Todesfall

Insgesamt zählten die Katholische Frauengemeinschaft (Kfd) und Schriftsteller Klaus Kormann als Veranstalter fast 600 Zuschauer, die sich am Samstagabend und Sonntagnachmittag die Aufführung des Mystery-Thrillers „Eises Kälte“ ansahen.

600 Menschen sehen Kinofilm „Eises Kälte“ in Nordwalde

1/15
  • Der Film „Eises Kälte“ ist erstmals in Nordwalde gezeigt worden. Das Publikum war begeistert Foto: Matthias Lehmkuhl
  • Der Film „Eises Kälte“ ist erstmals in Nordwalde gezeigt worden. Das Publikum war begeistert Foto: Matthias Lehmkuhl
  • Der Film „Eises Kälte“ ist erstmals in Nordwalde gezeigt worden. Das Publikum war begeistert Foto: Matthias Lehmkuhl
  • Der Film „Eises Kälte“ ist erstmals in Nordwalde gezeigt worden. Das Publikum war begeistert Foto: Matthias Lehmkuhl
  • Der Film „Eises Kälte“ ist erstmals in Nordwalde gezeigt worden. Das Publikum war begeistert Foto: Matthias Lehmkuhl
  • Der Film „Eises Kälte“ ist erstmals in Nordwalde gezeigt worden. Das Publikum war begeistert Foto: Matthias Lehmkuhl
  • Der Film „Eises Kälte“ ist erstmals in Nordwalde gezeigt worden. Das Publikum war begeistert Foto: Matthias Lehmkuhl
  • Der Film „Eises Kälte“ ist erstmals in Nordwalde gezeigt worden. Das Publikum war begeistert Foto: Matthias Lehmkuhl
  • Der Film „Eises Kälte“ ist erstmals in Nordwalde gezeigt worden. Das Publikum war begeistert Foto: Matthias Lehmkuhl
  • Der Film „Eises Kälte“ ist erstmals in Nordwalde gezeigt worden. Das Publikum war begeistert Foto: Matthias Lehmkuhl
  • Der Film „Eises Kälte“ ist erstmals in Nordwalde gezeigt worden. Das Publikum war begeistert Foto: Matthias Lehmkuhl
  • Der Film „Eises Kälte“ ist erstmals in Nordwalde gezeigt worden. Das Publikum war begeistert Foto: Matthias Lehmkuhl
  • Der Film „Eises Kälte“ ist erstmals in Nordwalde gezeigt worden. Das Publikum war begeistert Foto: Matthias Lehmkuhl
  • Der Film „Eises Kälte“ ist erstmals in Nordwalde gezeigt worden. Das Publikum war begeistert Foto: Matthias Lehmkuhl

Die Erstaufführung war bereits am 17. November vergangenen Jahres. Klaus Kormann aus Nordwalde hatte zu diesem 90-minütigen Krimi die Romanvorlage gegeben. Der Streifen spielt in Altenberge. Der dortige Eiskeller ist die vorherrschende Location des Films, in dem es um einen 140 Jahre zurückliegenden Todesfall geht, der erst in der heutigen Zeit aufgeklärt wird.

Lokalkolorit

„Ein Film, der so viel Lokalkolorit hat, muss auch in Nordwalde gezeigt werden, haben wir uns gedacht“, erklärte Teamsprecherin Gerlinde Feld vor der Aufführung. Denn auch der Regisseur Roland Busch ist Nordwalder und der Drehbuchautor Klaus Uhlenbrock kommt aus Borghorst. „Schauen Sie sich den Abspann besonders intensiv an, denn es spielen viele Personen mit, die sie vielleicht kennen“, so Gerlinde Feld weiter.

Schauen Sie sich den Abspann besonders intensiv an, denn es spielen viele Personen mit, die sie vielleicht kennen.

Gerlinde Feld

„Ich freue mich darüber, dass das Forum an beiden Tagen so voll geworden ist“, sagte Klaus Kormann. Rund 300 Menschen seien an diesem Projekt beteiligt gewesen, erklärte Kormann und bat Regisseur Roland Busch auf die Bühne. Der stellte sogleich Schauspieler André Brüggemann aus Emsdetten vor, der die Rolle des Pathologen übernommen hatte. Kurz danach trudelte Martin Vieth aus Horstmar ein, der den Brauereibesitzer Wesseling verkörperte. „Wer hat denn noch nicht den Film gesehen?“ fragte Busch das Publikum. Fast alle zeigten auf. Während der Aufführung gab es nicht nur spannende Szenen, sondern auch einige, die die Zuschauer zum Lachen brachten.

Wie anno dazumal

Nach dem Abspann und als das Licht wieder eingeschaltet wurde, erhielt der Kinofilm viel Beifall aus dem Publikum. „Ich fand die Handlung und die Schauspieler des Films sehr gut. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten“, sagte Zuschauerin Iris Dunger. „Super! Es war wie anno dazumal. An den Schnee in einigen Szenen kann ich mich noch ein bisschen erinnern. Denn ich habe früher in der Feldbauerschaft gewohnt. So sah das früher aus“, meinte Wilhelmine Pähler. „Maren Bals war total begeistert: „Das war Tatort-Niveau.“ Für Monika Lülf war der Mystery-Thriller nicht unbekannt: „Ich habe den Film jetzt zwei Mal gesehen. Ein Mal im Burgsteinfurter Kino im Dezember und jetzt. Der war auch beim zweiten Mal wirklich spannend.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6496207?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F181%2F
14 Tonnen feuchter Abfall und ein großer Scherbenhaufen
Der vom starke Regen durchnässte Abfall wurde von zehn AWM-Mitarbeitern zusammengekehrt.
Nachrichten-Ticker