Konzert mit dem Duo „Füchtefisch“
Überwiegend selbst gemacht

Nordwalde -

Karl Füchtemann und Dirk Fischer machen seit gut zehn Jahren zusammen Musik als „Füchtefisch“. Fast alle Stücke des Duos sind in Eigenarbeit entstanden. Beim Konzert im Bispinghof kam das Publikum auf seine Kosten.

Dienstag, 26.03.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 27.03.2019, 16:44 Uhr
Karl Füchtemann (l.) und Dirk Fischer präsentierten Eigenkompositionen und Mitmachlieder.
Karl Füchtemann (l.) und Dirk Fischer präsentierten Eigenkompositionen und Mitmachlieder. Foto: Sigrid Terstegge

Wie in Omas guter Stube konnten sich die Zuhörer im Speicher des Bispinghofs fühlen. Die Stehlampe jedenfalls hatte schon einige Jahre auf dem Buckel. Eingeladen hatte der Förderverein Bispinghof zum ersten Konzert der neuen Saison. Annette Quindt-Hellenkamp begrüßte die Gäste und wünschte viel Spaß mit den tiefsinnigen und unterhaltsamen Stücken von „Füchtefisch“.

Leidenschaftlich gesungen

Karl Füchtemann und Dirk Fischer machen seit gut zehn Jahren zusammen Musik als „Füchtefisch“. Sie kennen sich bereits länger durch gemeinsame Mitarbeit in verschiedenen Bands. Immer schon wollte Füchtemann eigene deutsche Texte machen und vertonen. „Ich sehe die Welt so wie sie ist“ war dann der erste Titel, leidenschaftlich gesungen von Füchtemann und begleitet auf der akustischen Gitarre von Fischer.

Fast alle Stücke von „Füchtefisch“ sind in Eigenarbeit entstanden. Eines allerdings nicht ganz: Bei „Du bist so wundervoll, Marie“ stand Joe Cocker Pate. „Die Musik haben wir von ihm geklaut“, informierte Füchtemann.

Zwischenmenschliches

Diese kamen voll auf ihre Kosten. So gab es eine reichliche Portion guter Laune durch die permanenten Plänkeleien zwischen Sänger und Gitarrist, musste dieser doch dauernd sein Saiteninstrument nachstimmen. Die „selbst gemachten“ Texte beschäftigten sich hauptsächlich mit Problemen der zwischenmenschlichen Beziehungen oder auch der Suche nach dem „Ich“. Auf jeden Fall musste man genau hinhören.

Aber auch lustige Mitmachlieder waren im Programm. So drehte es sich bei einem Stück um jemanden, der samstags Lotto spielt. An der entsprechenden Stelle musste das Publikum mit dem Finger auf den Sänger zeigen und möglichst böse „Lotto-Verräter“ rufen. Das mit dem „böse sein“ gelang nur teilweise. Dafür hatten die Besucher einfach zu viel Spaß. Der begeisterte Applaus bewies – es war ein gelungener Auftakt der Saison im alten Bispinghofspeicher.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6498467?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F181%2F
Sieg für Boris Johnson: Entscheidung für eine Mogelpackung
Kommentar zur Parlamentswahl in Großbritannien: Sieg für Boris Johnson: Entscheidung für eine Mogelpackung
Nachrichten-Ticker