Starke Rauchentwicklung
Hausbrand entpuppt sich als Nutzfeuer

Steinfurt -

Dieser Alarm war kein Aprilscherz – aber auch nicht der zunächst angenommene Wohnhausbrand: Die freiwillige Feuerwehr ist am Montagmorgen per Vollalarm zu einem gemeldeten Wohnhausbrand im Bereich Scheddebrock alarmiert worden.

Montag, 01.04.2019, 09:48 Uhr aktualisiert: 01.04.2019, 10:29 Uhr
Wegen der starken Rauchentwicklung gingen die Einsatzkräfte zunächst vom Schlimmsten aus.
Wegen der starken Rauchentwicklung gingen die Einsatzkräfte zunächst vom Schlimmsten aus. Foto: Jens Keblat

Vor Ort entpuppte sich der Großbrand jedoch als ein üppiges Nutzfeuer.

Um 8.13 Uhr am Montagmorgen mussten die Frauen und Männer von der freiwilligen Feuerwehr alles stehen und liegen lassen: „Brand Wohnhaus mit Hundepension“, lautete die Alarmierung für die Feuerwehrleute. Sofort rückten daraufhin zahlreiche Kräfte mit mehreren Einsatzfahrzeugen aus – bereits mehrere hundert Meter vor der gemeldeten Anschrift konnten die Einsatzkräfte „auf Sicht fahren.“

Ungewöhnlich heller Rauch

Doch der Rauch war ungewöhnlich hell für einen Wohnhausbrand. Tatsächlich stellte sich bei einer ersten Erkundung der Einsatzstelle heraus, dass es sich nicht um einen Gebäudebrand, sondern um ein Nutzfeuer handelte, das jedoch eine derartige Rauchentwicklung nach sich zog, dass selbst aus weiterer Entfernung vom Schlimmsten ausgegangen werden musste.

Nach Angaben der Feuerwehr war das Nutzfeuer jedoch vorschriftsgemäß angemeldet und durfte deshalb weiterbrennen. Für die Wehrleute war der Einsatz damit rasch beendet, sodass die Frauen und Männer zügig zu ihren Arbeitsplätzen und Familien zurückkehren konnten.

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