Oldhues kritisiert Bürgerzentrumskosten
Unterschriften als „Stimmungsbild“

Nordwalde -

Ein Ziel hat Lisa Oldhues erreicht. Mehr als 1000 Unterschriften hat sie laut eigener Aussage mit ihren Mitstreitern gesammelt. Aus dem Plan, ein Bürgerbegehren auf den Weg zu bringen, wird aber nichts.

Montag, 08.04.2019, 21:43 Uhr aktualisiert: 08.04.2019, 22:00 Uhr
Mehr als 1000 Unterschriften habe sie mit ihren Mitstreitern bereits gesammelt, sagt Lisa Oldhues.
Mehr als 1000 Unterschriften habe sie mit ihren Mitstreitern bereits gesammelt, sagt Lisa Oldhues. Foto: vera

Täglich seien Leute gekommen, um auf ihren Listen für ein bezahlbares Rathaus zu unterschreiben, um über den geplanten Neubau eines Bürgerzentrums zu diskutieren oder um Unterschriftenlisten mitzunehmen, sagt Lisa Oldhues . Sie hatte Ende Februar die Unterschriftenaktion gestartet und plante ein Bürgerbegehren, um den Neubau vorerst zu verhindern.

Oldhues kritisiert insbesondere die Kosten für das Bürgerzentrum. Ihr Ziel war es, 1000 Unterschriften zu bekommen. Das hat Oldhues mit ihren Mitstreitern nach eigener Aussage erreicht: „Wir haben mehr als 1000 Unterschriften gesammelt.“

Formaljuristischen Voraussetzungen fehlen

Ein Bürgerbegehren kann sie aber nicht in Angriff nehmen. Dafür fehlen die formaljuristischen Voraussetzungen. Dr. Rudolf Fischer von der UWG sieht die Unterschriftensammlung als „Stimmungsbild“. Seine Fraktion hat sie zum Anlass genommen, um eine anonyme Bürgerbefragung im Rat zu beantragen.

Oldhues und ihre Mitstreiter, deren Namen sie aktuell nicht nennen möchte, überlegen derweil eine Interessengemeinschaft zu gründen. Zunächst einmal aber hofft sie, dass „möglichst viele Bürger in der Ratssitzung am Dienstag erscheinen“. Darin wird auch der Antrag der UWG behandelt.

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