Diamantene Hochzeit von Hannelore und Felix Otte
Am Arbeitsplatz die Zuneigung entdeckt

Nordwalde -

Eine schlesisch-münsterländische Liebesgeschichte war der Anfang. Am vergangenen Sonntag feierten Felix und Hannelore Otte ihre Diamanthochzeit. Zu den Gratulanten gehörte die stellvertretende Landrätin Elisabeth Veldhues, die Spezialitäten aus dem Münsterland mitgebracht hatte. Auch der stellvertretende Bürgermeister Ewald Pölking kam mit einem bunten Blumenstrauß zum Gratulieren.

Montag, 13.05.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 14.05.2019, 16:26 Uhr
Ewald Pölking (2.v.r.) und Elisabeth Veldhues (4.v.r.) gratulierten Hannelore und Felix Otte (3. und v.l.) zu ihrer Diamantenen Hochzeit. Erste Gratulanten waren auch die vier Söhne des Jubelpaares.
Ewald Pölking (2.v.r.) und Elisabeth Veldhues (4.v.r.) gratulierten Hannelore und Felix Otte (3. und v.l.) zu ihrer Diamantenen Hochzeit. Erste Gratulanten waren auch die vier Söhne des Jubelpaares. Foto: Sigrid Terstegge

Felix Otte stammt aus der niederschlesischen Gegend um Breslau. Nach dem Krieg landete er im Alter von 14 Jahren in Nordwalde. Dort begann er eine Lehre als Schlosser bei der Firma Fraling. Als Betriebsschlosser und technischer Mechaniker hat der Jubilar sich auch um die Zweigwerke Temme und die in Saerbeck, Dülmen und Kattenvenne gekümmert. Im Betriebsrat hat er sich für die Belegschaft eingesetzt und war auch im Vorstand der Betriebskrankenkasse tätig.

Hannelore Otte kommt aus der früheren Textilstadt Ochtrup. Dort hatte sie eine Lehre als Näherin bei den Gebrüdern Laurenz absolviert. Im Jahr 1957 begann sie bei Fraling als Schnellnäherin. Dass Hochzeitspaar lernte sich am Arbeitsplatz kennen. Im Jahr 1959 wurde die Ehe geschlossen. Vier Söhne kamen zur Welt. Inzwischen gehören zur Familie zwölf Enkelkinder, drei Urenkel und auch noch ein Urenkeltrio (Drillinge).

Nachdem die Kinder aus dem Haus waren, hat die Jubilarin bis zum Rentenalter in der Jugendbildungsstätte als hauswirtschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet.

Neben den täglichen Pflichten gab es auch noch Zeit für Hobbys. So fand keine „Goldener Lenker-Rallye“ ohne die Jubilare statt. Es wurde gefilmt und fotografiert und gemeinsam tausende Kilometer mit dem Rad zurückgelegt. Im Jahr 1973 war das Jubelpaar zudem das Schützenkönigspaar der St.- Dionysius-Bruderschaft.

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