Versammlung des Weihnachtsmarktvereins
Umzug zur KvG-Gesamtschule

Nordwalde -

Das Rathaus wird im Dezember wohl nicht abgerissen sein, leer aber schon. Deshalb hat sich der Weihnachtsmarktverein nach einem neuen Standort für den Weihnachtsmarkt umgesehen und ist fündig geworden.

Mittwoch, 03.07.2019, 15:58 Uhr
Der Weihnachtsmarktverein hat noch ein paar Monate Zeit für die Vorbereitung des Budenzaubers. Norbert Schröer (l.) stellte bei der Jahreshauptversammlung die Umzugspläne des Weihnachtsmarkts vom Rathaus zur KvG-Gesamtschule vor.
Der Weihnachtsmarktverein hat noch ein paar Monate Zeit für die Vorbereitung des Budenzaubers. Norbert Schröer (l.) stellte bei der Jahreshauptversammlung die Umzugspläne des Weihnachtsmarkts vom Rathaus zur KvG-Gesamtschule vor. Foto: Sigrid Terstegge

Alles neu macht nicht der Mai, sondern in diesem Fall der Dezember. Da dann ja eigentlich das Rathaus schon längst abgerissen sein sollte, hatte sich der Weihnachtsmarktverein, der am Dienstag seine Jahresversammlung im Pfarrsaal durchführte, nach einem neuen Standort umgesehen.

Das Rathaus wird wohl im Dezember immer noch stehen, aber nicht mehr genutzt sein. „Und wir kennen das alle – die ersten Scheiben werden dann eingeworfen und ohne Heizung hält ein Bau nicht die Sub­stanz“, erläuterte Vorsitzender Norbert Schröer .

Außengelände ist etwa gleich groß

Es war bei der Suche nach einem Ausweichgelände auch an den Bispinghof gedacht worden. „Ein schönes Ambiente, aber nicht bei Schnee oder Regen“, so Schröer. Schließlich habe man bei der Gesamtschule nachgefragt. Das Außengelände sei etwa gleich groß. Forum und Mensa bieten sogar mehr Platz als im Rathaus vorhanden war. Mit Fotos von der KvG-Gesamtschule gab Schröer schon einmal einen ersten Eindruck des neuen Standortes.

Auf jeden Fall muss ganz neu geplant werden. „Der Abschlussjahrgang der KvG ist bereit, uns zu helfen“, freute sich Schröer. Man würde dann an jeden Standbetreiber, der Essen oder Getränke verkauft, zwei Kisten ausgeben. Eine für dreckiges und eine für sauberes Geschirr. „Damit würden die Schüler in der Schulküche den Spüldienst machen“, sagte er. Die Bühne wird wohl an der Giebelwand des Gebäudes an der Busspur stehen und so fast vom gesamten Gelände einsehbar sein. Bisher gibt es schon 35 Anmeldungen.

Ein Teil des Bühnenprogramms steht schon fest

Welche Hütten mit welchem Angebot wo hinkommen, müsse man jetzt einmal auf dem Papier beziehungsweise Computer ausprobieren, so Schröer. Was mit der Sandgrube anstellen werden kann, war noch nicht klar. Jedenfalls ist es kein Platz für die Pferde. Dann müsste hinterher der Sand ausgetauscht werden.

Beim Bühnenprogramm stehen schon Seniorenchor, Chöre der Wichernschule und wohl auch der Gangolfschule fest. Das KvG-Schulorchester und das City­orchester Greven werden sich beteiligen und auch die Nordwalder Kitas.

Kehrt der Weihnachtsmarkt zum Rathaus zurück?

„Es wird eine Premiere, da darf mal was schief gehen, aber es wird bestimmt auch schön“, war sich Schröer sicher und fügte hinzu: „Und wer weiß, ob wir überhaupt noch auf den alten Platz zurück kommen.“

Die Entlastung von Kassierer und Vorstand war nach dem Kassenbericht einstimmig erfolgt. Der Weihnachtsmarkt am 7. und 8. Dezember (Samstag und Sonntag) kann kommen.

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