„Forder-Förder-Projekt“ an der KvG-Gesamtschule
Wo kann außerirdisches Leben existieren?

Nordwalde -

Exoplaneten, Träume oder Hyperloop: Acht Schüler des neunten Jahrgangs der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule beschäftigten sich mit Themen, die sonst eher vielleicht nicht auf dem Lehrplan stehen. Für das „Forder-Förder-Projekt“ forschten sie intensiv. Jetzt stellten sie ihre Ergebnisse vor.

Mittwoch, 10.07.2019, 20:29 Uhr
Joshua Qualo erläuterte, was ein Exoplanet ist.
Joshua Qualo erläuterte, was ein Exoplanet ist. Foto: Rainer Nix

Spannende Themen suchten sich die Teilnehmer des „Forder-Förder-Projektes“ (FFP) an der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule aus. Da ging es um Exoplaneten, Organspende, Lügen erkennen, die Frage nach dem Traum oder auch das Perpetuum Mobile. Acht Schüler des neunten Jahrgangs forschten intensiv und erläuterten die Resultate am Montag bei einer Präsentation vor Publikum in der Schulbibliothek.

„Das FFP ist ein Angebot an besonders leistungsstarke Schüler“, erläuterte Projektleiterin Sabine Rose . 22 Wochen Arbeit lagen hinter den Teilnehmern. „Es ging darum, über frei gewählte Themen in der Stadt- und Universitätsbibliothek zu recherchieren, Quellen zu zitieren, Experteninterviews zu führen, eine Facharbeit zu schreiben und die zusammenfassende Präsentation zu erarbeiten“, sagte Rose. Die Ergebnisse beeindrucken. Unterstützt wird das Projekt vom Internationalen Centrum für Bildungsforschung ( ICBF ), Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung (LiF) sowie dem Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW).

Was passiert im Körper, wenn wir träumen?

Joshua Qualo beschäftigte sich mit „Exoplaneten“. Er legte einen Fokus auf die Frage der Bedingungen für außerirdisches Leben. „Wichtig ist zunächst“, so Qualo, „dass es sich um einen Gesteinsplaneten handelt“. Bedeutsam ist auch, dass er in einer habitablen Zone – auch Lebenszone genannt – liegt, in der eine für die Entstehung von Leben günstige Temperatur herrscht.

„Forder-Förder-Projekt“ an der KvG-Gesamtschule

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  • „Träume“ waren das Thema, mit dem sich Pia Scheffler in der letzten Zeit ausgiebig befasste.

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  • Das Publikum schaute und hörte besonders aufmerksam zu.

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  • Fenja Meyer ging der Frage nach ob sich Lügen anhand der Körpersprache erkennen lassen.

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  • Exoplaneten, Organspende, Lügen erkennen, die Frage nach dem Traum oder auch das Perpetuum Mobile: Die acht Schüler des neunten Jahrgangs suchten sich spannende Themen beim „Forder-Förder-Projekt“ (FFP) an der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule aus. Foto: Rainer Nix
  • Joshua Qualo erläuterte detailliert, was genau ein Exoplanet ist.

    Foto: Rainer Nix

Pia Scheffler fasste ein irdischeres Thema ins Auge und stellte die Frage, was Träume eigentlich sind und was dabei im Körper passiert. „Menschen, die sagen sie träumen nicht, können sich nur nicht erinnern“, erläuterte die Schülerin. Es gibt Trainingsmöglichkeiten, um die Traumerinnerung zu steigern. Letztlich sind Träume für die Reflexion des Unterbewusstseins zuständig, erfuhr das Publikum.

Auf das Normalverhalten von Menschen achten

Für das Thema „Lügen“ entschied sich Fenja Meyer. Ist es möglich, Lügen anhand der Körpersprache zu erkennen? Kann jeder Lügen entlarven? So richtig aussagekräftig sind Gesichtsausdrücke nur in der ersten halben Sekunde. Danach kann jeder seine Mimik manipulieren. „Wichtig ist, auf das Normalverhalten von Menschen zu achten und daraus Rückschlüsse zu ziehen“, erklärte Meyer.

Auch das Thema „Perpetuum Mobile“ ist faszinierend. Darüber forschte Timon Daniel Voß. „Die Idee stammt aus dem Orient“, referierte er. Sie besteht darin, eine Maschine zu erfinden, die ohne Energiezufuhr unablässig läuft. Im Technischen Museum Wien steht eine von David Jones gebaute Maschine, die angeblich seit vielen Jahren als Perpetuum Mobile funktioniert.

Jan-Frederik Kötters hatte sich außerdem für das Thema dissoziative Persönlichkeitsstörungen, Sören Friederici für Hyperloop, Stefanie Abeler für Organspende und Nic Bauer für die Börse entschieden. Die dazu gehörigen Facharbeiten lagen bei der Präsentation aus und konnten eingesehen werden.

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