Nachlese Jubiläumsschützenfest
Fünf Jahre Arbeit haben sich gelohnt

Nordwalde -

Der Vorsitzende des Festausschusses, Thomas Rathmann, zieht eine größtenteils sehr positive Bilanz über die Feierlichkeiten zum 425-jährigen Bestehen der Dionysius-Schützenbruderschaft der Feldbauern.

Montag, 22.07.2019, 16:02 Uhr aktualisiert: 22.07.2019, 16:04 Uhr
Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup und Pfarrerin Janine Hühne segneten während des Galaabends zum 425-jährigen Jubiläum der Dionysius-Schützenbruderschaft der Feldbauern die neue Vereinsfahne.
Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup und Pfarrerin Janine Hühne segneten während des Galaabends zum 425-jährigen Jubiläum der Dionysius-Schützenbruderschaft der Feldbauern die neue Vereinsfahne. Foto: Rainer Nix

Das große Jubiläumsfest zum 425-jährigen Bestehen der Dionysius-Schützenbruderschaft der Feldbauern ist nahezu Geschichte. In den kommenden Tagen stehen nur noch Aufräum- und Abbauarbeiten sowie eine große Helferparty an. Zeit für den Vorsitzenden des elfköpfigen Festausschusses Thomas Rathmann , eine erste Bilanz zu ziehen.

„Wir haben viel Lob von den befreundeten Schützenvereinen erhalten“, freut sich Thomas Rathmann über die Anerkennung. Vor allem über die gerahmten Fotos von den beim Sternenmarsch beteiligten Vereinen zur Erinnerung an das Jubelfest wären gut angekommen. Nicht unerheblich für das gute Gelingen sei das Wetter gewesen. „Bis auf einen kurzen Regenschauer ist es rund um die Gangolfschule und der Ikerstiege trocken geblieben“, hat Rathmann im Nachhinein erfahren, dass in Altenberge und Steinfurt das Gewitter viel stärker gewütet haben soll. Wie gut die Feierlichkeiten im Rahmen des Jubiläums Anklang fanden, beweisen die Zahlen. „Beim Galaabend waren fast 700 Gäste. Am Sternenmarsch beteiligten sich rund 1300 Schützen. Mit den Zuschauern denke ich, dass mehr als 1800 Leute sich auf dem Festplatz tummelten“, schätzt Rathmann.

Obwohl der Festausschuss in der fünfjährigen Vorbereitungszeit versucht hat, alle Eventualitäten auszuschließen, habe nicht alles hundertprozentig geklappt. „Wir haben den Stromanschluss wohl nicht hoch genug abgesichert. Deshalb fiel die Sicherung im Festzelt mal raus. Allerdings war es noch hell und die Gäste haben davon kaum etwas mitbekommen. Darüber hinaus sagte eine festgebuchte Sängerin kurzfristig ab und zwei von zehn Musikkapellen für den Sternenmarsch. Das war natürlich ein Schlag ins Kontor“, ärgert sich Thomas Rathmann, der zumindest noch eine Ersatzkapelle aus Greven finden konnte. „Wir Schützen wollen uns noch einmal für die großartige Unterstützung der Landwirte bedanken. Insbesondere bei den Familien Flothmann und Iker.“

Auch für die lange Vorbereitungsphase des elfköpfigen Festausschusses bedankt sich ihr Vorsitzender. Trotz der unterschiedlichen Charaktere habe das Gremium sehr gut funktioniert und die fünf Jahre lange Arbeit hätte sich gelohnt. „Für mich fängt ab sofort das Schützenrentnerdasein an“, kündigt der 54 Jahre alte Festausschussvorsitzende und fügt abschließend hinzu: „Bei mir spielen sich jetzt die kommenden Schützenfeste vor und nicht mehr hinter der Theke ab.“

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