Paralympics 2020
Nordwalder reisen um die halbe Welt

NOrdwalde -

Mitglieder der Bewegungs-Sport-Gemeinschaft (BSG) Nordwalder wollen im kommenden Jahr nach Japan reisen, um dort die Paralympics zu verfolgen.

Sonntag, 28.07.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 29.07.2019, 16:58 Uhr
Vorsitzender Heiko Wolfenstädter (l.), Geschäftsführer Thomas Menke (2.v.r.) und Kassiererin Dagmar Lenters (3.v.r.) möchten zusammen mit weiteren Interessierten zu den Paralympics nach Japan reisen.
Vorsitzender Heiko Wolfenstädter (l.), Geschäftsführer Thomas Menke (2.v.r.) und Kassiererin Dagmar Lenters (3.v.r.) möchten zusammen mit weiteren Interessierten zu den Paralympics nach Japan reisen. Foto: ter

Eine Reise fast um die halbe Welt will gut geplant sein. Daher trafen sich am Samstag Mitglieder der Bewegungs-Sport-Gemeinschaft (BSG) Nordwalde, um schon einmal eine grobe Planung für die Paralympics 2020 in Tokio festzulegen. Sie wollen dort als Zuschauer hinfahren. „Schade, dass Kegeln keine olympische Sportart ist. Ansonsten hätten wir mit Thomas Menke und Dagmar Lenters zwei Deutsche Meister, die wir zur Teilnahme schicken könnten“, bedauert der BSG-Vorsitzende Heiko Wolfenstädter.

Aber auch so wird der Besuch in Japan mit Sicherheit ein Erlebnis werden. „Es war schon so beeindruckend, als wir bei den letzten Paralympics in Rio waren“, erinnern sich die BSGler. Zwischen den Besuchen bei den Wettkämpfen stand auch Kultur und Strandleben auf dem Terminplan. Das soll dieses Mal ähnlich werden.

Mit etwa zwölf Personen inklusive Ehepartnern wollen die Sportler nach Japan. „Wir wissen noch nicht, ob wir alles selber buchen über Internetportale oder ein Reisebüro aufsuchen“, meint Wolfenstädter. Auf jeden Fall möchte man im Gegensatz zu Rio jetzt zusammen fliegen und auch gemeinsamen in einem Hotel übernachten.

Die Eröffnungsfeier der Paralympics in Tokio findet am 25. August statt, die Schlussfeier ist am 6. September. Während in Rio die Abschlussfeier besucht wurde, wollen 2020 alle zur Eröffnungsfeier in Tokio sein. Das bedeutet, dass man ein paar Tage vorher dort ankommt. „So lassen sich schon mal 500 Euro sparen“, erläutert Wolfenstädter. Je genauer man zum Eröffnungstermin bucht, um so teurer werde alles. Das gesparte Geld könne dann in andere Aktivitäten gesteckt werden.

„Ich möchte auf jeden Fall einmal richtig schöne Kois sehen“, wünscht sich Menke. Schließlich ist er dann im Mutterland der bunten Karpfenfische. Japanische Ziergärten und Bäder stehen auf der Wunschliste von Wolfenstädter. „Und natürlich typisch kulinarische Genüsse“, betont er. Allerdings müsse es nicht unbedingt Fugu, der giftige Kugelfisch sein, auch wenn die Köche speziell für die Zubereitung ausgebildet sind. „Karaoke müssen wir eigentlich auch mal machen“, verlangen hauptsächlich die weiblichen Teilnehmer des Treffens.

Bei den Sportarten wollen die BSG-Mitglieder solche Wettkämpfe besuchen, die einen Bezug zu Nordwalde haben, wie etwa Leichtathletik. „Die Rollstuhlrennen waren in Rio auch schon total spannend“, so Menke. Ein Besuch im Deutschen Haus ist ebenfalls geplant.

Die ersten Eckpunkte sind gesetzt. Beim nächsten Treffen soll es dann konkret werden. Bis es wirklich los geht, wird auf jeden Fall schon mal ein Grundwortschatz Japanisch aufgebaut. „Kanpai“ – „zum Wohl“, oder „Arigatou“ – „Danke“ sitzen schon.

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