Unternehmen der Medizintechnik
Neuer Start, neuer Name, neuer Standort

Nordwalde/Altenberge -

Manuel Post ist mit seinem Unternehmen von Altenberge nach Nordwalde umgezogen. Allerdings hat seine Firma nicht nur einen neuen Standort, sondern auch einen neuen Namen.

Dienstag, 30.07.2019, 16:10 Uhr aktualisiert: 31.07.2019, 16:14 Uhr
Manuel Post vor dem neuen Gebäude in Nordwalde, in dem sich sein Unternehmen für Medizintechnik befindet.
Manuel Post vor dem neuen Gebäude in Nordwalde, in dem sich sein Unternehmen für Medizintechnik befindet. Foto: Sigrid Terstegge

Für alle war es ein Schock, als Ende März vergangenen Jahres Johannes Koll plötzlich verstarb. Was sollte mit seiner Medizintechnikfirma HKT geschehen? „Ich habe dann gesagt, dass ich als Schwiegersohn übergangsweise erst einmal übernehme“, erzählt Manuel Post beim Pressetermin.

Er ist in der Geschäftsleitung der Altenberger Firma Post Zimmerei und Post Industrie. Also kniete er sich rein und leitete zusammen mit Geschäftsführer Andreas Kaiser den Medizintechnikbetrieb.

„Wir vertreiben medizintechnische Geräte, kümmern uns um die Wartung, die Reparatur – alles, was damit zusammenhängt“, beschreibt Post. Egal ob es Defibrillatoren sind oder Kardiogeräte, da müssen regelmäßig Batterien getauscht oder auch weitere Gebrauchsteile ausgewechselt werden.

Die Zusammenarbeit der alten Mitarbeiter von HKT und Post lief so gut, dass sie ihn schließlich baten, doch weiter zu machen. Also beschloss Post einen neuen Start mit neuem Namen an einem neuen Standort. „Seit dem 1. Juli sind wir jetzt in Nordwalde“, so Post. Das Bürogebäude „An den Bahngleisen“ war bereits in Besitz der Firma und stand leer. Es bot mehr Platz, der auch dringend benötigt wurde. Der neue Name lautet jetzt Post Medizintechnik GmbH. Geblieben sind allerdings die fünf Mitarbeiter.

„Bisher ist der Start wirklich gelungen“ freut sich Post. Die Kunden sind bei der Stange geblieben. „Wir haben sie alle über den Wechsel informiert. Glücklicherweise war Andreas Kaiser bei ihnen auch schon gut bekannt“, erklärt Post. Jetzt gelte es, sich zu beweisen. Die Kunden – Krankenhäuser, Ärzte, Institutionen wie das DRK oder Firmen, die einen Defi aufgestellt haben – sind einfach nur froh, wenn sich jemand darum kümmert. Dabei profitiert Post-Medizintechnik auch von der Erfahrung aus den beiden weiteren Geschäftssparten.

„Kürzlich haben wir wieder unser Familienfest gefeiert. Da waren die Mitarbeiter der Medizintechnik und ihre Familien natürlich auch eingeladen“, schildert Post. So wird alles zu einer Einheit geformt. Jetzt fehlen im Gebäude nur noch ein paar Einrichtungsteile für den Besprechungsraum und die Küche. „Die Kaffeemaschine jedenfalls läuft schon“, sagt Manuel Post mit einem Lächeln im Gesicht.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6816508?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F181%2F
Ausnahmezustand wird zur Normalität
Ein Zaun sichert den einsturzgefährdeten Flügel A der Justizvollzugsanstalt.
Nachrichten-Ticker